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DSC-Duo Tina Punzel/Sascha Klein sichert sich EM-Bronze im Teamspringen

DSC-Duo Tina Punzel/Sascha Klein sichert sich EM-Bronze im Teamspringen

Für Tina Punzel und Sascha Klein war das gestrige Ergebnis ihres gemeinsamen Auftritts in doppelter Hinsicht etwas Besonderes. Die beiden Wasserspringer des Dresdner SC konnten zum EM-Auftakt in Berlin zwar ihre Silbermedaille vom Vorjahr nicht verteidigen.

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Tina Punzel und Sascha Klein zeigen ihre Bronzemedaillen aus dem Teamwettbewerb - ein gelungener EM-Auftakt für die beiden Dresdner.

Quelle: Michael Kappeler, dpa

Dennoch waren beide zufrieden. Die Bronzeplakette im Teamwettbewerb stellte das sächsische Duo mindestens auf die gleiche Stufe. Denn zum einen war ihnen die Erleichterung anzusehen, dass sie zum Auftakt nicht leer ausgegangen waren. Zum anderen freuten sie sich, dass im heimischen Trophäenschrank die Farbenvielfalt gewahrt ist.

"Jetzt ist mein Medaillensatz komplett", meinte die 19-Jährige, die 2013 in Rostock mit Gold und Silber überrascht hatte. Ihr zehn Jahre älterer Teampartner sammelt bereits seit 2006 internationale Medaillen. Doch auch für den ehemaligen Aachener war es in Europa das erste Mal Bronze. Die DNN-Nachfrage, wie viel EM-Metall er daheim hat, brachte Klein kurz aus dem Konzept. "Acht Goldene und drei Silberne", meinte der 1,72 m große Schrauben- und Saltikünstler. Bei Gold hat er sich knapp verzählt: Es sind neun! Morgen soll mit Patrick Hausding vom Turm die zehnte folgen.

Der gestrige dritte Platz hinter Russland und der Ukraine war hart umkämpft. Sascha Klein stellte zwar bei seinen drei Sprüngen seine Vielseitigkeit von Brett und Turm unter Beweis. Doch auch er zeigte wie Tina Punzel, die einmal auf den ungeliebten Turm klettern musste, in der Pflicht kleine Schwächen. "Ich war heute besonders nervös, weil ich wegen diverser Verletzungen in diesem Jahr noch nicht so viele Wettkämpfe bestritten habe", sagte Tina Punzel. Beide handelten sich nach dem ersten von drei Durchgängen zwölf Punkte Rückstand ein, mussten vom sechsten Rang aus eine Aufholjagd starten.

Die gelang zum einen, weil die super gestarteten Franzosen Nerven zeigten. Zum anderen spielten die Dresdner ihren Heimvorteil aus. Neben der bestens vertrauten Anlage bestand dieser auch aus zwei Zuschauer-Blöcken voller Gelbhemden vom DSV-Jugendcamp, das mit einstudierten Choreographien und Schlachtrufen präsent war. Letztlich hing alles vom finalen viereinhalbfachen Salto vorwärts ab. Den zweitschwersten Sprung der Konkurrenz tauchte Sascha Klein gerade ins Wasser - die Medaille war perfekt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.08.2014

Frank Schober

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