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DSC-Damen winkt im CEV-Cup das Halbfinale

DSC-Damen winkt im CEV-Cup das Halbfinale

Nur noch einen Schritt sind die DSC-Volleyballerinnen von ihrem bislang größten Triumph auf internationalem Parkett entfernt. Heute will der deutsche Vizemeister erstmals in seiner Geschichte ins Halbfinale des CEV-Cups einziehen.

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Kapitän Stefanie Karg möchte mit dem DSC weiter international spielen.

Quelle: Dehli-News / Matthias Rietschel

Dieser Erfolg wäre mindestens mit dem Gewinn des Challenge Cups zu vergleichen, den die Dresdnerinnen mit Trainer Alexander Waibl im Jahr 2010 gefeiert haben.

"Das wäre schon ein Riesenerfolg, denn in den letzten Jahren ist die Konkurrenz im zweithöchsten europäischen Wettbewerb noch hochkarätiger geworden und natürlich wesentlich stärker als im Challenge Cup", so der DSC-Coach. Doch vor dem Jubel wartet auf seine Schützlinge heute Abend noch einmal ein hartes Stück Arbeit, um durch die schon weit aufgestoßene Tür hindurchzugehen.

Um 19 Uhr empfangen die Damen um Kapitän Stefanie Karg die ukrainische Vertretung von Chimik Juschne in der Margon-Arena zum Rückspiel in der Challenge Round. Vor reichlich einer Woche hatten die DSC-Schmetterlinge das Hinspiel am Schwarzen Meer mit 3:1 für sich entschieden und sich damit eine hervorragende Ausgangsbasis für das Rückspiel erarbeitet. Für das Weiterkommen reichen den Elbestädterinnen zwei Satzgewinne, bei einer 0:3- oder 1:3-Niederlage würde unmittelbar nach der Partie der "Golden Set" über den Halbfinaleinzug entscheiden.

Doch so weit wollen es die DSC-Spielerinnen nicht kommen lassen. Als Selbstläufer will Alexander Waibl die heutige Aufgabe aber keinesfalls verstanden wissen: "Juschne hat schon daheim seine Qualitäten gezeigt und uns alles abverlangt. Vor allem mit seinen Außenangreiferinnen verfügt das ukrainische Team über geballte Power. Die müssen wir in den Griff bekommen, eine stabile Block-Feldabwehr wird dafür der Schlüssel sein. Und wir müssen natürlich auch selbst im Angriff ordentlich punkten. Deshalb brauchen wir eine sichere Annahme, damit Zuspielerin Mareen Apitz ein schnelles Spiel aufziehen kann", beschreibt Waibl die Vorgaben für sein Team.

Nur auf die beiden Satzgewinne will er sich dabei nicht fokussieren: "Wir wollen sehr gut Volleyball spielen und das Spiel gewinnen. Alles andere ergibt sich dann von selbst", powert der Coach, der zum Glück wieder auf seine Stammkräfte bauen kann. "Es hat sich ausgezahlt, dass wir einige gegen Stuttgart geschont haben. Die Rückenbeschwerden bei Rebecca Perry sind deutlich zurückgegangen, ich gehe davon aus, dass sie spielen kann. Auch Stefanie Karg hat ihre Knieprobleme fast überwunden. Bei Jaroslava Pencova wurde zwar ein leichter Einriss des Innenbandes am rechten Knöchel festgestellt, doch sie beißt sich durch."

Nicht zuletzt baut Waibl in der Margon-Arena auf die Unterstützung der DSC-Fans. "Gerade in schwierigen Situationen, wenn es vielleicht nicht so gut läuft, ist der Rückhalt von den Rängen unheimlich wichtig", so der 45-Jährige.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.02.2014

Astrid Hofmann

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