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DSC-Damen vor erstem Prüfstein der neuen Saison

Volleyball DSC-Damen vor erstem Prüfstein der neuen Saison

Ausdauer und Stehvermögen brauchen die DSC-Volleyballerinnen in der anstrengenden Wettkampf-Saison. Beides war aber auch beim Fotoshooting in der Gläsernen Manufaktur gefragt. Als echte Profis absolvierten die Spielerinnen den Marathon mit vielen Einzelaufnahmen und dem traditionellen Mannschaftsfoto geduldig.

Dass sie jede Menge Spaß am Ball haben, bewiesen die DSC-Damen von Trainer Alexander Waibl (mittlere Reihe, rechts) gestern beim Mannschaftsfototermin.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Ausdauer und Stehvermögen brauchen die DSC-Volleyballerinnen in der anstrengenden Wettkampf-Saison. Beides war aber auch gestern beim Fotoshooting in der Gläsernen Manufaktur gefragt. Als echte Profis absolvierten die Spielerinnen den Marathon mit vielen Einzelaufnahmen und dem traditionellen Mannschaftsfoto geduldig und immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Dabei bekamen die Fotografen erstmals den kompletten Zwölfer-Kader vor die Linse, denn erst seit Montag ist das Team komplett. Weil die drei tschechischen Nationalspielerinnen Lucie Smutna, Eva Hodanova und Barbora Purchartova so lange um das EM-Ticket kämpften und dann zum Glück auch buchten, konnten sie nicht früher in Dresden auflaufen.

Jetzt versuchen sie, sich so schnell wie möglich einzugewöhnen. „Von der Halle in die Wohnung komme ich schon ohne Probleme“, meinte Barbora Purchartova schmunzelnd. Im Training fällt ihnen die Anpassung schon etwas leichter, denn sie wissen durch den Sommer bei der Nationalmannschaft, wie Trainer Alexander Waibl tickt. „Ich habe mit der tschechischen Auswahl nach dem gleichen System gespielt und die Mädels kennen meine Erwartungen“, sieht Waibl einen gewissen Vorteil. „Ansonsten“, so gibt er zu, „ist unsere neuformierte Mannschaft noch in der Kennenlernphase. Das ist sehr spannend. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass sehr viel Potenzial im Kader steckt, nur noch nicht so viel Erfahrung wie in den vergangenen Jahren. Aber wir haben viel Wert darauf gelegt, gute Typen zu verpflichten und deshalb glaube ich, dass wir auch in dieser Saison viel Spaß haben werden und vorn auch wieder ein Wörtchen mitreden können“, so der Coach.

Der Supercup am Sonntag gegen Vizemeister Allianz Stuttgart komme aber für seine Schützlinge noch etwas zu früh. „Wir sind dann gerade eine Woche komplett, Stuttgart trainiert aber schon seit zehn Wochen zusammen. Da können wir noch nicht bei 100 Prozent sein, sondern vielleicht bei 60, 70“, weiß der Meistertrainer, der aber dennoch voller Vorfreude auf die Neuauflage des Meisterschafts- und Pokalfinales ist: „Ich finde es gut, dass wir jetzt auch in Deutschland ein solches Event im Volleyball haben. Wir wollen auf jeden Fall ein gutes Spiel abliefern.“

Kapitän Myrthe Schoot sieht das ähnlich: „Ich bin sehr gespannt, was wir als Mannschaft schon können. Im Training haben bisher alle sehr fleißig gearbeitet. Der Supercup wird für uns ein erster Test, wo wir stehen.“ Freude löste auch die Mitteilung aus Berlin aus, dass für den Supercup bislang schon 5000 Karten verkauft wurden. „Wenn 6000 oder sogar 7000 Zuschauer kämen, wäre das für die Premiere eine tolle Resonanz“, freut sich auch DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann.

Wie Alexander Waibl am Rande des Fotoshootings gestern erklärte, ist er derzeit noch auf der Suche nach einer weiteren Diagonalspielerin. „Wir schauen uns um, was der Markt hergibt. Natürlich muss eine weitere Verstärkung in unseren finanziellen Rahmen passen“, so der Coach.

Von Astrid Hofmann

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