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DSC-Damen von der alten Form noch weit entfernt

DSC-Damen von der alten Form noch weit entfernt

Die DSC-Volleyballerinnen haben beim 10. Dippold-Turnier im Sportpark Dippoldiswalde nach einer Niederlage und drei Siegen den dritten Platz belegt. Den Turniersieg erkämpfte sich der VC Wiesbaden, der das Finale gegen Aurubis Hamburg mit 3:2 gewann.

Dresden. Zum Spiel um Platz drei kam der Deutsche Meister allerdings nur, weil am Sonnabendabend die Roten Raben Vilsbiburg nach einem Sieg gegen Potsdam und einer Niederlage gegen Straubing plötzlich die Heimreise antraten. "Sie zogen wegen zweier verletzter Spielerinnen zurück", zeigte sich Mitorganisator Klaus Kaiser leicht verärgert. Damit aber Straubing zumindest noch zu einem Spiel kommt, erklärten sich der DSC und Potsdam noch am gleichen Abend bereit, dass der Sieger aus ihrer Partie um Platz fünf anschließend ein weiteres Match gegen Straubing bestreitet. Und das war der DSC, der sich in einer hart umkämpften Partie gegen die Potsdamerinnen mit 3:2 behauptete. Anschließend gewann das Team von Alexander Waibl gegen Straubing mit 2:0.

Das Turnier hatte aus Sicht des Meisters mit einem Fehlstart begonnen. Gegen Aurubis Hamburg stand die Mannschaft, die auf fünf Nationalspielerinnen verzichten musste, etwas neben der Spur und unterlag mit 0:3. Wenig später lief es beim 3:1 gegen Wiesbaden deutlich besser: Das Fazit von Alexander Waibl fiel durchwachsen aus: "Wir haben noch in allen Bereichen Defizite und sind im Vergleich zu den Vorjahren diesmal deutlich zurück. Zum einen fehlen wichtige Spielerinnen, zum anderen muss sich das neuformierte Mannschaftsgefüge erst finden. Es fehlt an Stabilität in vielen Elementen. Deshalb haben wir reichlich Arbeit vor uns und brauchen etwas Geduld."

Privat dürfte der Coach aber rundum glücklich sein, denn nach der Hochzeit mit Ex-Nationalspielerin Stefanie Karg vor wenigen Wochen scheint nun auch der Nachwuchs nicht mehr lange auf sich warten zu lassen. Die frischgebackene Ehefrau, die gestern als Zuschauerin die Spiele verfolgte, wollte die naheliegende Vermutung nicht kommentieren.

In dieser Woche wird nun die Mannschaft endlich komplett sein, denn schon am Freitag flog die US-Amerikanerin Michelle Bartsch ein und schaute gestern in Dippoldiswalde vorbei. Heute trifft Kristina Mikhailenko ein, am Mittwoch die Kanadierin Jennifer Cross. Wann die beiden holländischen Vize-Europameisterinnen Myrthe Schoot und Laura Dijkema ankommen, stand gestern noch nicht fest.

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