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DSC-Damen verlieren überraschend

Volleyball DSC-Damen verlieren überraschend

Die 2820 Zuschauer in der Margon-Arena rieben sich am Sonntag verwundert die Augen. Am sechsten Spieltag der Saison unterlagen die DSC-Volleyballerinnen dem VC Wiesbaden überraschend deutlich mit 0:3 (16:25, 22:25, 17:25).

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Louisa Lippmann bringt ihren Angriff gegen Wiesbadens Rebecca Schäperklaus im Block durch. In der Annahme hat der Dresdner SC jedoch enorme Probleme.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Die 2820 Zuschauer in der Margon-Arena rieben sich gestern verwundert die Augen. Am sechsten Spieltag der Saison unterlagen die DSC-Volleyballerinnen dem VC Wiesbaden überraschend deutlich mit 0:3 (16:25, 22:25, 17:25). Und dies im Schnelldurchgang von 73 Minuten. Wann hatte es das zum letzten Mal gegeben, dass die eigene Mannschaft im Bundesliga- oder Pokal-Heimspiel keinen Satz gewann? Man muss schon ein wenig zurückblättern in der Geschichte. Am 14. Dezember 2013 setzte es im Pokal-Halbfinale gegen Vilsbiburg eine 0:3-Klatsche.

Aber im Pokal ist der deutsche Meister ja noch im Rennen und da steht am Mittwoch das Viertelfinale in Wiesbaden auf dem Programm. Und dort werden sich die Dresdnerinnen mit Sicherheit anders präsentieren als gestern. "Es wird im ersten Spiel nicht gepokert", hatte DSC-Trainer Alexander Waibl vor der Heimpartie gegen das Team aus Hessen betont. Dennoch traten beide Mannschaften nicht in Bestbesetzung an. So fehlte bei den Gästen Stammzuspielerin Kaisa Alanko, die mit Grippe daheim blieb. Zudem musste Celine Stöhr kurzfristig wegen eines gebrochenen Fingers passen.

Alexander Waibl krempelte seine Aufstellung im Vergleich zum starken Auftritt bei Impel Wrocaw (3:2) noch gravierender um. So schonte er die angeschlagene Spielführerin Myrthe Schoot, verzichtete in der Stammformation zudem auf Zuspielerin Laura Dijkema und Angreiferin Michelle Bartsch, begann dafür mit Mareike Hindriksen und Katharina Schwabe sowie auf der Diagonalen mit Louisa Lippmann. Als Libero fungierte Lisa Stock, die sich allerdings zuletzt auch mit Knieproblemen plagte. Und die Elbestädterinnen verpatzten gleich den Start, lagen schnell mit 0:6 zurück. Die Annahme war praktisch nicht vorhanden und auch sonst lief beim DSC fast nichts zusammen. "Wir haben überhaupt keinen Rhythmus gefunden", bemängelte Waibl später und Mareike Hindriksen, die am Tag zuvor ihren 28. Geburtstag feierte, gab zu: "Wir fanden überhaupt nicht ins Spiel, es war alles nur krampfig."

Im zweiten Abschnitt rappelte sich der Gastgeber aber dann doch etwas auf, setzte sich dank einer Aufschlagserie von Dani Mancuso auf 10:5 ab. Aber auch ein 20:15-Vorsprung reichte nicht für den Satzausgleich. Die Hessinnen sicherten sich die 2:0-Führung. Der dritte Abschnitt lief erneut an den Dresdnerinnen vorbei, auch einige Wechsel brachten nichts. Als Lisa Izquierdo einen Angriffsball ins Aus schlug, war die zweite Saison-Niederlage besiegelt.

"Das war nicht unser Plan gewesen. Wir haben uns zu viele leichte Fehler geleistet. Die Annahmeprobleme sowie eine schlechte Block-Feldabwehr gaben den Ausschlag. Wir waren einfach nicht bereit für dieses Spiel", brachte es der DSC-Coach auf den Punkt und fügte an: "Wenn jede das abgerufen hätte, was sie kann, wäre es eigentlich kein Thema gewesen, dann hätten wir diese Partie auch für uns entscheiden können." Und Laura Dijkema meinte: "Unser Kader ist insgesamt stark genug, das Spiel hätten wir trotzdem gewinnen müssen." Zumindest Katharina Schwabe konnte sich freuen. Sie wurde als "MVP" geehrt. Für das Pokal-Viertelfinale am Mittwoch in Wiesbaden kündigte Waibl an: "Da müssen und werden wir uns ganz anders präsentieren."

Astrid Hofmann

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