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DSC-Damen starten in echte Hammerwochen

Volleyball DSC-Damen starten in echte Hammerwochen

Mit dem Spiel gegen den VCO Berlin hatten die DSC-Volleyballerinnen einen lockeren Jahresauftakt. Doch jetzt wartet auf den deutschen Meister ein Programm, das es in sich hat. Denn in der Bundesliga als auch in der Champions League werden die Weichen für den weiteren Weg in dieser Saison gestellt.

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Dresden. Mit dem Spiel gegen den VCO Berlin hatten die DSC-Volleyballerinnen einen lockeren Jahresauftakt. Doch jetzt wartet auf den deutschen Meister ein Programm, das es in sich hat. Denn in der Bundesliga als auch in der Champions League werden die Weichen für den weiteren Weg in dieser Saison gestellt. Auftakt für vier englische Wochen in Folge ist das heutige Heimspiel (19 Uhr) gegen die Roten Raben Vilsbiburg.

Dann folgen am Sonnabend die Auswärtspartie in Köpenick, kommenden Mittwoch das wichtige Champions-League-Spiel gegen Impel Breslau, der Kracher gegen Schwerin (23.1.) sowie die Highlights in Istanbul (Champions League/27.1.) und bei Vizemeister Stuttgart (30.1.). "Das ist knüppelhart und es ist keinesfalls leicht, das bestmöglich zu managen. Da können wir sicher nicht jedes Spiel zum Jahreshöhepunkt erklären", weiß Trainer Alexander Waibl, der die Schwerpunkte auch im Training gut dosieren muss. Aber der Coach freut sich zugleich auf diese Herausforderungen und meint: "Es ist vor allem wichtig, dass sich die Mannschaft weiter entwickelt und verbessert."

Für den heutigen Klassiker hatte der DSC-Trainer noch nicht die besten Voraussetzungen, da die Nationalspielerinnen seit Weihnachten fehlten und jetzt erst nach und nach wieder in Dresden einflogen. Als Letzte kehrten gestern die beiden Niederländerinnen Laura Dijkema und Myrthe Schoot zurück. Zwar plagte sich Kapitän Schoot noch mit einem Infekt, doch Waibl hofft, dass seine Stammlibera zumindest zum Teil wieder einsatzfähig ist. Denn auch Lisa Stock steht nach einer langwierigen Virusinfektion erst wieder im Aufbautraining. Deshalb wird die Entscheidung auf der Libero-Position erst kurzfristig fallen.

Die Partien gegen den Tabellenvierten Vilsbiburg waren in der Vergangenheit fast immer ein Publikumsmagnet. Beide Teams lieferten sich stets einen spannenden Schlagabtausch. Den erwartet Waibl auch diesmal: "Die Raben verfügen über eine ausgeglichen besetzte Mannschaft, haben auf allen Positionen gute Alternativen", erklärt er. So ziehen mit Mona Elwassimy und Tess von Piekartz zwei gestandene Zuspielerinnen die Fäden. Im Außenangriff hat Trainer Jonas Kronseder mit Roslandy Acosta Alvarado (Venezuela), Srna Markovic (Österreich), Quirine Osterveld (Niederlande) und Lena Stigrot gleich vier starke Optionen, wobei Acosta die Top-Scorerin der Raben ist. Dazu steht mit der unverwüstlichen Kubanerin Liana Mesa eine der erfahrensten Diagonalangreiferinnen der Bundesliga auf dem Feld. Mit der niederländischen Nationalspielerin Kirsten Knip ist auch die Libero-Position sehr gut besetzt.

Für Trainer Jonas Kroneder sind die DSC-Damen "klare Favoriten", doch er ist auch überzeugt: "Wenn wir mit Mut spielen, dann wird es ein gutes Spiel. Und wenn wir viel Druck im Aufschlag erzeugen, können wir auch in Dresden punkten." Das jedoch will der Gastgeber natürlich verhindern.

Astrid Hofmann

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