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DSC-Damen starten Mission Double

Volleyball DSC-Damen starten Mission Double

Für Gegner Köpenick ist es einfach eine schöne Zugabe, für die DSC-Volleyballerinnen soll es der Auftakt zur „Mission Double“ werden. Vier Wochen nach dem Pokaltriumph in Mannheim starten die Dresdnerinnen in die entscheidende Meisterschaftsphase.

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Katleen Slay schmettert erfolgreich.

Quelle: Foto: Archiv

Dresden. Für Gegner Köpenick ist es einfach eine schöne Zugabe, für die DSC-Volleyballerinnen soll es der Auftakt zur „Mission Double“ werden. Vier Wochen nach dem Pokaltriumph in Mannheim starten die Dresdnerinnen in die entscheidende Meisterschaftsphase. Sieben Siege sind notwendig, wollen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl zum dritten Mal in Folge die Schale in die Höhe stemmen und erstmals nach 17 Jahren das Double aus Pokalsieg und Meistertitel perfekt machen. Zum ersten und bislang einzigen Mal in der Vereinsgeschichte gelang dies 1999 dem Team um Peggy Küttner, Beatrice Dömeland, Yvonne Zymara, Ester Volicerova und Barbara Makowska, die gleich im zweiten Erstligajahr unter Leitung von Trainer Klaus Kaiser beide Trophäen an die Elbe holten. Die erfolgreichsten „Double-Hamsterer“ seit der Wende sind übrigens der Schweriner SC und der USC Münster, die dies je viermal geschafft haben.

„Klar, unser Ziel ist erneut der Meistertitel. Da müssen wir nicht um den heißen Brei reden“, stellt Alexander Waibl klar, fügt aber auch hinzu: „Aber auch ohne diesen Titel wäre es für uns eine gute Saison.“ Als schärfste Konkurrenten auf dem Weg zum Double sieht Waibl Schwerin und Stuttgart. „Man sollte aber auch Münster oder Wiesbaden nicht unterschätzen“, betont er. Trotz der Dreifach-Belastung aus Bundesliga, Pokal und Champions League konnten sich die DSC-Damen optimale Voraussetzungen für die Playoffs schaffen. Als Tabellenerster erkämpfte sich der Titelverteidiger für alle Runden das Heimrecht. Das heißt, die entscheidenden Partien würden sowohl im Viertel- und Halbfinale („best of three“) als auch im Finale („best of five“) in eigener Halle ausgetragen.

Die erste Hürde scheint von der Papierform her eine vermeintlich leichte zu sein. Der Köpenicker SC beendete die Vorrunde auf Platz acht, musste in die Pre-Playoffs, wo sich die Berlinerinnen überraschend klar in zwei Spielen gegen Hamburg durchsetzten. Damit erfüllte Köpenick bereits die Zielsetzung für diese Saison und erreichte zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Playoffs. Jetzt sei alles eine schöne Zugabe und man könne völlig locker und gelöst ins Viertelfinale gehen, sagen die Verantwortlichen in der Hauptstadt.

Auch wenn Alexander Waibl natürlich um die Favoritenrolle seines Teams weiß, bleibt er gewohnt vorsichtig und warnt: „Köpenick ist ein unangenehmer Gegner, den man nicht einfach mal so wegspielt. Sie sind auf vielen Positionen doppelt gut besetzt und damit schwer ausrechenbar. Zudem kennen wir die Berlinerinnen als aufschlagsstark und super beweglich und schnell in der Abwehr. Sie machen es dem Gegner nicht so leicht, den Ball auf den Boden zu bekommen. Deshalb muss unsere Annahme stehen, damit wir unser druckvolles Angriffsspiel durchziehen können“, so die Maßgabe des Coaches, der mit seinen Schützlingen heute im ersten Match „gut aus den Startlöchern“ kommen will.

Dabei hatten der Trainer selbst und auch einige Spielerinnen nach dem Pokaltriumph mit grippalen Infekten zu kämpfen. So waren einige zuletzt noch etwas angeschlagen. Deshalb wird man sehen müssen, mit welcher Formation der Coach heute in diese erste Partie gehen wird. Mit einem Sieg können die DSC-Schmetterlinge übrigens auch dafür sorgen, dass ihr Trainer am Sonntag beruhigt seinen 48. Geburtstag feiern kann. Die zweite Partie findet am Ostersonnabend in Berlin statt. Sollte ein drittes Spiel notwendig werden, würde dies am 30. März in der Margon-Arena stattfinden. Die anderen Viertelfinal-Duelle bestreiten Schwerin gegen Potsdam, Stuttgart gegen Vilsbiburg und Münster gegen Wiesbaden.

Von Astrid Hofmann

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