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DSC-Damen sind bereit für den Autokorso

DSC-Damen sind bereit für den Autokorso

Einen Tag nach dem Einzug ins Meisterschaftsfinale konnten die DSC-Volleyballerinnen im Autohaus Pattusch neue fahrbare Untersätze in Empfang nehmen.

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Alexander Waibl, Michal Masek, Shanice Marcelle, Lisa Stock, Katharina Schwabe, Michelle Bartsch und Lisa Izquierdo (von vorn) freuen sich über ihre neuen Autos.

Quelle: soccerfoto

Erfolg zahlt sich aus. Der neue Premium-Partner, der bislang vor allem den Nachwuchs unterstützt hatte, stellte dem deutschen Meister gleich eine ganze "VW-Flotte" zur Verfügung - 14 Polos für die Spielerinnen sowie vier weitere Fahrzeuge für Trainer, Co-Trainer, Scout und Geschäftsleitung. Geschätzte 80 000 Euro lässt sich das Autohaus in den nächsten zwei Jahren die Unterstützung der DSC-Damen kosten.

Gut möglich, dass dem regionalen Unternehmen in naher Zukunft sogar der Mutterkonzern als Unterstützer folgt. Denn dass die Spielerinnen des Volleyball-Meisters längst überregional zu Sympathie- und damit auch Werbeträgerinnen wurden, steht außer Frage. DSC-Vorstandschef Jörg Dittrich hatte deshalb gestern allen Grund zur Freude: "Die strategische Entscheidung für so ein umfangreiches Sponsor-Paket ist ein großer Vertrauensbeweis und gleichzeitig weiterer Ansporn für uns", erklärte er.

Nach dem erneuten Finaleinzug sei er total entspannt, fügte der 45-Jährige hinzu. "Der große Druck ist weg. Denn mit den weiteren zwei Heimspielen gegen Finalpartner Stuttgart schreiben wir nach dieser Saison schwarze Zahlen, können mit einem Überschuss sogar unsere Altschulden von 30 000 Euro tilgen. Und mit der Qualifikation für die Champions League haben wir die Weichen für die nächste Spielzeit gestellt, denn auch die Spiele auf internationalem Parkett erwiesen sich zuletzt immer mehr als Zugpferd. Die Halle war bei den Heimspielen stets bestens gefüllt und natürlich ist die Champions League auch bei den Personalgesprächen mit Spielerinnen ein gutes Argument. Allerdings können wir leider noch keine Vollzugsmeldung über Vertragsverlängerungen abgeben", erklärte Dittrich. Er ergänzte aber: "Wir müssen wirtschaftlich weiter wachsen und den Etat so gestalten, dass wir möglichst viele Spielerinnen halten können." Der vierte Meistertitel wäre dabei sicher in jeder Hinsicht hilfreich. Dennoch blickt Jörg Dittrich gelassen auf die am Sonntag beginnende Finalserie: "Natürlich wäre es eine grandiose Sache, wenn wir erstmals einen Titel verteidigen könnten. Wenn es aber nicht klappt, geht die Welt auch nicht unter", meint er.

Bei Trainer Alexander Waibl ist nach dem Finaleinzug die große Anspannung ebenfalls abgefallen, aber er gibt zu: "Wir haben nach der grandiosen Vorrunde keine Lust, anderen den Titel zu überlassen. Aber wir gehen es gelassen an. Im vergangenen Jahr war der Druck, nach drei Vizemeisterschaften in Folge die Schale endlich nach Dresden zu holen, viel größer."

Astrid Hofmann

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