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DSC-Damen schütteln den Rost schnell ab

Volleyball DSC-Damen schütteln den Rost schnell ab

Zwei Tage nach dem lockeren Jahres-Auftakt gegen den VC Olympia Berlin haben die DSC-Volleyballerinnen auch die erste harte Nuss geknackt. Im Top-Spiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg ließen sie nichts anbrennen, setzte sich deutlich mit 3:1 (27:29, 25:18, 25:16, 25:18) durch.

Neuzugang Nneka Onyejekwe im Mittelblock fügte sich gut ins Spiel der DSC-Volleyballerinnen ein.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Zwei Tage nach dem lockeren Jahres-Auftakt gegen den VC Olympia Berlin haben die DSC-Volleyballerinnen gestern auch die erste harte Nuss geknackt. Im Top-Spiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg ließ der deutsche Meister nichts anbrennen, setzte sich vor 2640 Zuschauern deutlich mit 3:1 (27:29, 25:18, 25:16, 25:18) durch. Damit feierten die Elbestädterinnen am 14. Spieltag den zwölften Sieg.
Obwohl die beiden Niederländerinnen Laura Dijkema und Myrthe Schoot erst einen Tag vorm Match wieder in Dresden eingeflogen waren, standen die beiden Nationalspielerinnen von Beginn an auf dem Feld. „Wir hatten nur eine gemeinsame Trainingseinheit“, gab Zuspielerin Laura Dijkema zu und fügte lachend an: „Deshalb haben wir wohl auch einen Satz gebraucht, um uns ins Spiel zu kämpfen.“
Tatsächlich starteten die Gastgeberinnen etwas zäh in die Partie. „Da hat man gemerkt, dass wir noch etwas Rost an uns hatten“, frotzelte Trainer Alexander Waibl und fügte etwas ernsthafter hinzu: „Es fehlte einfach der richtige Rhythmus. Allein in diesem Durchgang haben wir uns 14 Fehler geleistet.“ So bekannte auch Libero Marthe Schoot: „Ich hatte nicht gedacht, dass ich so schlecht anfange. So viele direkte Annahmefehler habe ich mir lange nicht erlaubt. Aber der Trainer ist entspannt geblieben und am Ende konnten wir drüber lachen.“ Immerhin hatte die 27-Jährige seit November kein komplettes Spiel mehr als Libero absolviert, war während der Olympia-Qualifikation in Ankara nur zur Verstärkung der Annahme aufs Feld gekommen. Aber ab dem zweiten Satz stabilisierte sie sich und auch das gesamte Team. Die DSC-Damen legten in allen Elementen zu, schlugen druckvoller auf, setzten sich im Angriff besser in Szene und auch der Block stand immer sicherer. „Es war schon cool, wie sich Myrthe reingekämpft hat“, lobte Alexander Waibl seine Spielführerin. Zwar leistete sich der Meister auch in den folgenden drei Sätzen mehrfach kleine Hänger, doch kämpfte sich stets schnell wieder aus dem Loch.
„Dass wir nach dem ersten Satz dann zu unserem Spiel gefunden haben, ist auch eine Qualitätsfrage“, meinte Angreiferin Michelle Bartsch, die als „Wertvollste Spielerin“ geehrt wurde. Die US-Amerikanerin war mit ihrer punktgleichen Mannschaftsgefährtin (je 17 Zähler) am Ende erfolgreichste Scorerin. Aber auch Gina Mancuso (15) und Kathleen Slay (14) punkteten zweistellig.
„Wir waren in allen Elementen ein Stückchen besser und hatten in den Situationen, in denen wir wieder ein wenig den Faden verloren, immer eine Lösung parat“, lobte der DSC-Coach seine Mannschaft. Laura Dijkema ergänzte: „Auch wenn wir uns erst ein wenig finden mussten, war das Vertrauen, dass wir es schaffen, einfach immer da. Auch unser Neuzugang Nneka Onyejekwe hat sich gut eingefügt und ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren können.“
Zumindest für eine Nacht darf sich der Meister jetzt am „Platz an der Sonne“ erfreuen. Doch das dürfte sich heute wieder ändern, wenn der bisherige Tabellenführer Schwerin sein Spiel gegen den VCO Berlin absolviert hat. Für die DSC-Damen geht es am Sonnabend mit der Auswärtspartie in Köpenick weiter.

Astrid Hofmann

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