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DSC-Damen kassieren die dritte Niederlage in der Königsklasse

DSC-Damen kassieren die dritte Niederlage in der Königsklasse

Nach dem bitteren Pokal-Aus in Wiesbaden kassierten die Volleyballerinnen des Dresdner SC gestern die nächste ärgerliche Niederlage.

Dresden .

Dresden (DNN). Nach dem bitteren Pokal-Aus in Wiesbaden kassierten die Volleyballerinnen des Dresdner SC gestern die nächste ärgerliche Niederlage. Sie verloren das dritte Champions League-Spiel gegen die französische Vertretung von ASPTT Mulhouse mit 1:3 (25:15, 20:25, 22:25, 23:25). Damit blieben die Elbestädterinnen auch in der dritten Partie in der Königsklasse ohne Sieg. Dabei hatte Trainer Alexander Waibl in dieser anstrengenden Woche den Fokus auf diese Begegnung gegen ein Team "auf Augenhöhe" gelegt. Doch offensichtlich fehlt dem Team derzeit das Selbstvertrauen und das Vermögen, sein spielerisches Potenzial abzurufen.

Dabei lief zu Beginn alles nach Plan. Vor 1800 Zuschauern begann der deutsche Vizemeister sehr druckvoll, Judith Pietersen setzte sich ein ums andere Mal im Angriff durch und auch die Blockabwehr stand. Allerdings klappte bei Mulhouse anfangs nicht viel. Die Französinnen schwammen in der Annahme, leisteten sich auch im Aufschlag viele Fehler.

Doch ab Satz Nummer zwei wendete sich das Blatt. Die Gäste aus Frankreich fanden nun deutlich besser in die Partie, setzten ihrerseits den DSC unter Druck und ihre Block- und Feldabwehr zog den immer unsicherer werdenden Gastgeberinnen den Zahn. Beim DSC wackelte die Annahme, dazu bekam der Block Angreiferin Tatjana Bokan nie wirklich zu fassen. So liefen die Waibl-Schützlinge in den drei restlichen Abschnitten stets einem Rückstand hinterher. Zwar kämpften sie sich im vierten Durchgang nach einem 5:12-Rückstand noch einmal heran, aber die Niederlage konnten sie nicht mehr abwenden. Nach 108 Minuten banden die Gäste den "Sack zu". Die Ex-Dresdnerin Anna Barnak-Maric, die Ende des ersten Satzes ins Spiel gekommen war, jubelte: "Für uns ist das das Ticket für das Achtelfinale. Das Rückspiel daheim in Mulhouse wollen wir mit 3:0 gewinnen."

Enttäuschung pur dagegen beim DSC. Kapitän Stefanie Karg erklärte: "Es war fast klar, dass wir vom Wiesbaden-Spiel am Montag den Schalter nicht so einfach umlegen können. Derzeit fällt es uns schwer, wenn es im Spiel nicht so läuft, Alternativen zu finden. Wir müssen uns jetzt das Selbstvertrauen über die Bundesliga-Spiele holen." Trainer Alexander Waibl meinte: "Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden, aber die Nummer eins von Mulhouse, Tatjana Bokan, hat den Unterschied ausgemacht. Außerdem konnten wir unser Aufschlagsniveau nicht halten. Es war das dritte Spiel binnen fünf Tagen. Da waren die Mädels einfach müde."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.12.2011

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