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DSC-Damen gewinnen auch das elfte Ligaspiel der Saison mit 3:0 gegen Hamburg

DSC-Damen gewinnen auch das elfte Ligaspiel der Saison mit 3:0 gegen Hamburg

Es war kein Spiel, das man sich unbedingt noch einmal anschauen muss. Das befand zumindest Trainer Alexander Waibl nach dem 3:0-Sieg (27:25, 25:22, 25:22) seiner Mannschaft gegen Aurubis Hamburg.

Dresden.

Wichtig war das Ergebnis - und das stimmte. Mit dem elften Sieg bleiben die DSC-Volleyballerinnen in der Bundesliga weiter ungeschlagen, sie bauten ihren Vorsprung in der Tabelle sogar weiter aus.

Wie es der DSC-Coach erwartet hatte, verringerte die Vorfreude auf Weihnachten bei seinen Damen etwas die Konzentration. Zudem änderte Waibl seine Startformation gleich auf vier Positionen. Beides führte dazu, dass die Elbestädterinnen Mühe hatten, ihren Rhythmus zu finden. Vor allem die Annahme wackelte im ersten Satz, in dessen Schlussphase der Coach mit Lisa Izquierdo und Jaroslava Pencova zwei Stammkräfte einwechselte. Da half den Gastgeberinnen ihre Nervenstärke. Trotzdem starteten die DSC-Damen äußerst zäh in Satz Nummer zwei, gerieten mit 5:10 in Rückstand. Aber eine Aufholjagd brachte die Waibl-Schützlinge wieder heran, Lisa Izquierdo setzte mit dem verwandelten Satzball den Schlusspunkt. Im dritten Durchgang lief es dann deutlich flüssiger. Nach 84 Minuten band Jaroslava Pencova den Sack zu. Als Wertvollste Spielerin wurde Cursty Jackson geehrt, erfolgreichste Scorerinnen waren Michelle Bartsch und Kristina Mikhailenko mit 16 bzw. 15 Punkten.

"Es war für uns die siebte englische Woche in Folge. Das hat sich bemerkbar gemacht, wir haben nicht so gut wie zuletzt gegen Wiesbaden gespielt. Doch wenn es nötig war, konnten wir die entscheidenden Punkte setzen", zeigte sich Alexander Waibl zufrieden und erzählte frohgelaunt, dass er das Weihnachtsfest gemeinsam mit seiner Mutter und Lebensgefährtin Stefanie Karg bei deren Eltern in Hoyerswerda verbringen wird. Für besonderes Gaudi sorgte Co-Trainer Michal Masek. Der Slowake musste eine Wette einlösen, schnappte sich den Kopf von Maskottchen "Burny" und legte zum Sound von Michael Jackson einen Tanz hin, der dem King of Pop alle Ehre machte. "Ich hatte versprochen zu tanzen, wenn die Mannschaft alle drei Spiele gegen Suhl, Wiesbaden und Hamburg gewinnt", klärte der 31-Jährige lachend auf. Nach einer kleinen Bescherung im VIP-Raum, bei der die Spielerinnen ihr musikalisches Talent beim Weihnachtsliedersingen bewiesen, schwirrten die DSC-Damen in den verdienten Urlaub. Den weitesten Weg legt dabei Molly Kreklow zurück, die das Fest mit Eltern, ihren sechs Brüdern und ihrer Schwester im heimatlichen Delano in Minnesota verbringt. Ihre Landsfrau Cursty Jackson düste zu ihrer Freundin Brittnee Cooper nach Polen. Die Mittelblockerinnen hatten vergangene Saison gemeinsam bei Rabita Baku geschmettert, Cooper steht jetzt für Sopot am Netz. Die immer noch verletzte Chloe Ferrari freut sich auf drei schöne Tage mit ihrem Papa in London. Michelle Bartsch, deren Mann seit einigen Tagen zu Besuch in Dresden weilt, wusste noch nicht, wo sie Weihnachten genießt: "Das müssen wir noch entscheiden", meinte die Amerikanerin. Lisa Stock, die gegen Hamburg von Beginn an ran durfte und ein gutes Spiel machte, verriet: "Ich fahre zu meiner Familie nach Schönebeck und freue mich darauf, mal richtig abschalten zu können." Auch Jaroslava Pencova zieht es zur Familie ins heimatliche Bratislava, die beiden Holländerinnen Myrthe Schoot und Laura Dijkema wollen das Fest ebenfalls ganz in Familie feiern. "Heiligabend kocht meine Schwester ein richtig gutes Fünf-Gänge-Menü. Das Wichtigste ist, dass wir zusammensitzen", meinte Zuspielerin Laura Dijkema. Die Zeit wird zudem schnell verfliegen, schon am 26. Dezember bittet Alexander Waibl seine Schützlinge wieder in die Trainingshalle. Dann steht die Vorbereitung auf das letzte Spiel des Jahres am 30. Dezember in Schwerin auf dem Plan.

ah

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