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DSC-Damen fertigen den USC mit 3:0 ab - Glatter Sieg gegen Münsters allerletztes Aufgebot

DSC-Damen fertigen den USC mit 3:0 ab - Glatter Sieg gegen Münsters allerletztes Aufgebot

Louisa Lippmann strahlte gestern Abend übers ganze Gesicht. Die 20-jährige Diagonalangreiferin hatte nach dem klaren 3:0-Erfolg (25:11, 25:18, 25:16) der DSC-Volleyballerinnen gegen den USC Münster dazu auch allen Grund.

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Zwei US-Amerikanerinnen im DSC-Dress unter sich: Molly Kreklow (l.) stellt den Ball für Cursty Jackson.

Quelle: M. Rietschel

Zum zweiten Mal in dieser Saison durfte die Jung-Nationalspielerin von Beginn an auflaufen.

"Ich war super nervös, mir haben anfangs die Beine gezittert, das ging gar nicht", gab die gebürtige Herforderin lachend zu. Für die besondere Aufregung gab es gleich zwei Gründe: "Zum einen, weil es gegen meine Ex-Mannschaft ging. Gerade mit Leonie Schwertmann und Irina Kemmsies bin ich noch gut befreundet. Zum anderen bin ich natürlich noch nicht so oft in dieser Saison in der Stammformation aufgelaufen, deshalb war die Nervosität schon groß", erklärte Lippmann, die sich aber in der Partie immer mehr freispielte, am Ende mit 15 Punkten zweitbeste Scorerin hinter Michelle Bartsch (19) war und zudem als "Wertvollste Spielerin" geehrt wurde. Dabei empfand die Ex-Münsteranerin auch schon ein wenig Mitleid mit dem USC, der wirklich mit dem letzten "Not-Aufgebot" angereist war. "Das tut mir schon leid, doch zugleich empfinde ich großen Respekt vor Münster. Die Mädels geben nie auf und lassen sich trotz allem nicht unterbuttern", meinte sie.

USC-Trainer Axel Büring hatte lediglich sieben Spielerinnen dabei, darunter waren mit Irina Kemmsies und Tess von Piekartz zwei etatmäßige Zuspielerinnen. "Wir greifen deshalb auf das alte 4-2-System zurück, etwas anderes bleibt uns nicht übrig", sagte Büring vor der Partie. Wechselmöglichkeiten gab es für ihn gestern nicht. So stand der Tabellensechste gegen den Champions-League-Teilnehmer, der im 18. Bundesliga-Spiel ungeschlagen blieb, auf ziemlich verlorenem Posten.

DSC-Trainer Alexander Waibl, der neben den Langzeitverletzten auch noch auf Jaroslava Pencova (Bronchitis) verzichten musste, konnte dennoch Kristina Mikhailenko und Lisa Izquierdo eine Pause gönnen, setzte dafür Louisa Lippmann und Shanice Marcelle ein. Die Gastgeberinnen schlugen im ersten Satz druckvoll auf, Molly Kreklow zog aus guter Annahme ein variables Angriffsspiel auf und auch in der Block- und Feldabwehr agierten die DSC-Damen souverän. Obwohl sie den Start in den zweiten Durchgang verschliefen (2:6), sorgten sie anschließend schnell für klare Verhältnisse. Nach nur 69 Minuten verwandelte Michelle Bartsch den zweiten Matchball zum Sieg. Waibl lobte seine Schützlingen: "Wir haben so gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten, vor allem der Block stand sehr sicher und auch in der Feldabwehr haben wir gut gearbeitet, nicht viel zugelassen."

Am Sonnabend erwartet die DSC-Damen bereits die nächste Heimaufgabe. Dann geben die Volley-Stars Thüringen ihre Visitenkarte in der Margon- Arena ab. Ob gegen den abstiegsgefährdeten Tabellenvorletzten Louisa Lippmann wieder von Anfang an ran darf, ließ der Coach noch offen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.02.2015

Astrid Hofmann

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