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DSC-Damen bringen beim Heimspiel gegen Köpenick ihren neuen Kalender auf den Markt

Volleyball DSC-Damen bringen beim Heimspiel gegen Köpenick ihren neuen Kalender auf den Markt

Es hat Tradition, dass die DSC-Spielerinnen ihren Fans jedes Jahr einen neuen Kalender mit spektakulären Aufnahmen anbieten. Die neueste Auflage kann am Sonnabend erstmals erworben werden. In der Margon-Arena signieren die Spielerinnen von Trainer Alexander Waibl auf Wunsch auch Exemplare – nach dem Spiel gegen Köpenick.

Helfer setzen Katharina Schwabe beim Shooting ins rechte Licht.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Für die Fans der DSC-Volleyballerinnen ist das Heimspiel gegen Köpenick an diesem Sonnabend (17.30 Uhr) ein ganz Besonderes. Denn endlich präsentiert der deutsche Meister und Pokalsieger den neuen Kalender. Der ist mittlerweile Kult und ein beliebtes Sammlerobjekt. Für die 19. Auflage haben sich die Macher um Marketingchefin Beatrice Dömeland wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Unter dem Motto „High Floating“ schweben die DSC-Schmetterlinge inmitten von Bauschutt, Sandbergen und schweren Maschinen auf dem Gelände der Elbe Recycling Dresden GmbH.

Dabei bildet die rauhe Kulisse einen absoluten Kontrast zu den farbigen, weich fließenden Chiffon-Kleidern, die die Spielerinnen tragen. Wie viel Arbeit hinter jedem der 13 Kalenderbilder steckt, lässt sich nur erahnen. Dazu gehören wochenlange Planungen, viele Stunden für das Foto-Shooting mit den Damen, die zuvor wie immer vom Frisörstudio Holger Knievel und Ronald Brendler Cosmetics perfekt gestylt wurden, und dann natürlich die Auswahl und Bearbeitung der Fotos von Amelie Jehmlich. Beatrice Dömeland verrät kein Geheimnis, wenn sie sagt: „Natürlich verlangen wir den Spielerinnen einiges ab und es geht auch nicht immer alles glatt.“

Bei Außenaufnahmen wie in diesem Jahr spielt zum Beispiel auch das Wetter eine große Rolle. „Als Mareen Apitz dran war, knallte die Sonne vom Himmel. Es war drückend heiß. Deshalb stand extra einer der Helfer in der riesigen Baggerschaufel, um ihr Schatten zu spenden. Auch Katharina Schwabe machte die Hitze zu schaffen. Dazu musste sie auch noch schwere Ketten in die Höhe stemmen. Das war Krafttraining pur und sie hatte am nächsten Tag Muskelkater“, erzählt die Marketingchefin lachend. Bei Dominica Strumilo und auch Myrthe Schoot, die auf einem Trampolin wild herumhüpfen mussten, gingen dadurch mehrfach die Chiffonkleider kaputt. „Da waren wir immer wieder am Zusammenflicken“, erinnert sich Beatrice Dömeland.

Als die beiden Liberas Myrthe Schoot und Valerie Courtois am 3. Oktober an der Reihe waren, regnete es Bindfäden. „Wir mussten erstmal zwei Stunden warten, bis es überhaupt losgehen konnte. Der Untergrund war aufgeweicht und matschig. Also bekamen die Mädels Gummistiefel und zum Wärmen einen dicken Bademantel. Damit sie nicht krank werden, haben sie sich zwischendurch ins Auto gesetzt und bei voll aufgedrehter Heizung aufgewärmt. Dann platzten auch noch einige der Helium-Ballons, die wir für Valerie vorgesehen hatten. Trotz allem aber blieben die Mädels immer entspannt und es hat allen Spaß gemacht“, so Dömeland, die natürlich schon gespannt ist, wie der neue Kalender bei den Fans ankommt.

Wie immer stehen auch diesmal die Athletinnen nach dem Spiel gegen den Köpenicker SC zum Signieren des Kalenders bereit. Zuvor aber wollen sie sich gegen die Berlinerinnen den vierten Saisonsieg sichern. „Wir konnten in dieser Woche gut und intensiv trainieren, haben an allen Elementen gearbeitet und sind wieder ein Stück vorangekommen. Köpenick schlägt gut auf und ist eine kämpferische Mannschaft, die viel in der Abwehr herausholt. Da brauchen wir gute Lösungen im Angriff. Wenn wir das umsetzen können, was wir im Training erarbeitet haben, bin ich zuversichtlich“, meinte Trainer Alexander Waibl. Er ist überzeugt, dass seine Damen auch auf dem Spielfeld eine gute Figur machen.

Von Astrid Hofmann

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