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Cristian Fiel: Rückkehr des Kapitäns bei Dynamo Dresden

Cristian Fiel: Rückkehr des Kapitäns bei Dynamo Dresden

Im Sommer gab er seine Kapitänsbinde zurück, weil er nicht mehr das Vertrauen des Trainers spürte, in München trug er das Gummiband wieder am Oberarm: Cristian Fiel feierte in der Allianz-Arena ein gelungenes Comeback als Spielführer.

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Cristian Fiel feierte in München ein gelungenes Comeback als Dynamo-Spielführer.

München . Am Dienstag schon hatte ihn Interimstrainer Steffen Menze gedrängt, auf dem Platz wieder das Kommando zu übernehmen: "Er kam zu mir und hat mich gefragt, ob ich das am Sonntag mache und da habe ich das gemacht", berichtete der Spanier kurz und knapp.

Menze begründete seine Maßnahme, Fiel wieder zum Kapitän zu befördern, so: "Man braucht eine gewisse Führungsfigur. Ich habe es auch nicht gut gefunden, was vorher die ganze Zeit gelaufen ist. Es ist aber keine einseitige, sondern eine zweiseitige Sache gewesen. Aber am Ende, wenn man sich umguckt, haben wir auch nicht so viele Alternativen gehabt, wo uns so viele Spieler fehlen." Vor dem Spiel richtete Fiel noch ein paar Worte an die Mannschaft. Er habe noch einmal an alle Kameraden appelliert, um einen halbwegs versöhnlichen Jahresabschluss zu kämpfen: "Es ging darum, noch einmal alles aus sich herauszuholen, dass wir noch einmal die Chancen nutzen zu punkten und alles reinhauen."

Hinterher war Fiel ganz zufrieden: "Ich glaube, dass man gesehen hat, dass wir das versucht haben." Bei ihm überwog die Freude, einen Punkt geholt zu haben, den Ärger, spät noch den Ausgleich kassiert zu haben. "Wenn mir vor dem Spiel jemand gesagt hätte, hey, ihr holt hier einen Punkt, dann hätte ich gesagt, den nehmen wir", gestand der 32-Jährige, dessen Mannschaft ab heute Urlaub hat und sich erst am 3. Januar zum Trainingsauftakt wiedersieht. Dann wird definitiv auch ein neuer Trainer auf dem Platz stehen und möglicherweise die Kapitänsfrage neu regeln. Dass er in schwierigen Momenten auf Fiel zählen kann, dürfte der Unbekannte am Sonntag auch mitbekommen haben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.12.2012

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