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Cricketspieler aus sächsischen Unternehmen messen sich in Dresden

Cricketspieler aus sächsischen Unternehmen messen sich in Dresden

Zum ersten Mal treten am Wochenende Cricketspieler aus sächsischen Firmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen gegeneinander an. Neun Teams, etwa von den Universitäten Dresden und Chemnitz, von Global Foundries und dem Dresdner Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, ermitteln im Zwei-Gruppen-Turniermodus den Sieger.

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Auf der sogenannten Pitch, dem hellen Streifen, duellieren sich Werfer (rechts) und Schlagmann.

Quelle: Tanja Tröger

Das Ganze heißt Dresdner Cricket Corporate Tournament – schließlich ist der Sport vor allem in Commonwealth-Ländern verbreitet und die „Arbeitssprache“ dementsprechend Englisch. Das Teilnehmerfeld im Ostragehege ist international: Inder, Pakistanis, Afghanen, Australier, Neuseeländer - „und auch der Quoten-Engländer ist dabei“, lacht Severin Weiß vom Dresdner Rugby-Cricket-Verein, der das Turnier organisiert hat.

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Neun Cricket-Teams aus sächsischen Firmen, Hochschulen und Forschungsinstituten traten im Dresdner Ostragehege gegeneinander an.

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Gespielt wird diesmal – anders im offiziellen Ligabetrieb – eine „harmlose“ und schnelle Variante. Die Spieler werfen einen Ball aus Plastik, nicht den üblichen knüppelharten Leder-Kork-Ball. Deshalb können sie auch ohne Schutzausrüstung wie Schienbeinschoner und Helm antreten. Und die Spiele dauern auch nicht mehrere Stunden bis Tage, was bei der klassischen Variante keine Seltenheit ist, sondern jeweils etwa eine halbe Stunde. 30 Würfe zählt ein Spiel – jeder einzelne ein Duell zwischen Werfer und Schlagmann, die den beiden gegnerischen Mannschaften angehören.

Der Schlagmann versucht, den Ball mit dem hölzernen Schläger so zu treffen, dass er weit fliegt und schwer zu fangen ist. Damit heimst er Punkte für seine Mannschaft ein. Der Werfer versucht das zu verhindern, indem er den Ball schnell und trickreich wirft. Soweit die Grundidee. „Es gibt unglaublich viele Regeln, weil es ein englischer Sport ist“, meint Weiß. Tendenziell sei Cricket ein „eher statischer Sport“, bei dem es vor allem auf Taktik, Kraft und Präzision beim Werfen ankommt. Cricket ähnelt zwar dem Baseball-Spiel, aber die Sportler müssen zum Punktesammeln nicht rund ums Spielfeld flitzen.

Sebastian Schmidt, der neue Leiter des Eigenbetriebes Sportstätten, braucht solcherlei Erläuterungen nicht. Die Cricketregeln sind ihm vertraut, seit er bei einem Auslandsaufenthalt selbst auf dem Spielfeld gestanden hat. Folglich ließ er es sich nach der offiziellen Turniereröffnung nicht nehmen, ein paar Bälle zu schlagen. Severin Weiß sieht schon ein neues Teammitglied: „Wenn Sie mögen: Training ist immer mittwochs und donnerstags!“, gibt er dem Sportstättenchef mit auf den Heimweg.

Zuschauer sind noch bis Sonntagnachmittag im Sportpark Ostragehege willkommen. Das Cricketfeld befindet sich direkt am Elbradweg. Der Eintritt ist frei.

ttr

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