Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Coach der Dresdner Eislöwen würde gern auf die Pre-Play-offs verzichten

Stewart will den Umweg vermeiden Coach der Dresdner Eislöwen würde gern auf die Pre-Play-offs verzichten

Während die Dresdner Eislöwen die Starbulls vom siebenten Platz verdrängen konnten, rangieren die Frankfurter mit sechs Punkten Vorsprung vor den Eislöwen auf Platz sechs, der den direkten Einzug in die Play-offs bedeutet. Trainer Bill Stewart möchte den „Umweg“ über die Pre-Play-offs vermeiden.

Trainer Bill Stewart peilt mit seiner Mannschaft auch am Freitag in Rosenheim die maximale Punktzahl an.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Die Tabelle der DEL 2 hängt gut sichtbar in der Kabine der Dresdner Eislöwen. „Natürlich schauen wir darauf und wir wissen ganz genau, dass wir jetzt zwei wichtige Auswärtsspiele gegen unmittelbare Konkurrenten vor uns haben“, sagt Stürmer Max Campbell, der zuletzt in Bad Nauheim mit zwei Toren zum Sieg beitrug, vor der heutigen Partie in Rosenheim und dem Gastspiel am Sonntag bei den Löwen Frankfurt.

Während die Dresdner am letzten Spieltag die Starbulls vom siebenten Platz verdrängen konnten, rangieren die Frankfurter mit sechs Punkten Vorsprung vor den Eislöwen auf Platz sechs, der den direkten Einzug in die Play-offs bedeutet. Trainer Bill Stewart lässt keinen Zweifel, dass er den „Umweg“ über die Pre-Play-offs auf jeden Fall vermeiden möchte. „Man muss sich hohe Ziele setzen, weil man dann auch ganz anders auftritt“, ist der Italo-Kanadier überzeugt. Und deshalb sagt er ohne Umschweife: „Es sind noch 27 Punkte in neun Spielen zu vergeben. Es wäre gut, wenn wir 24 Zähler holen, um nicht in die Pre-Play-offs zu müssen.“ Im Hinblick auf den derzeitigen Auswärtsmarathon seines Teams fügt er an: „Müdigkeit darf keine Ausrede sein, wenn man verliert oder es nicht läuft.“ Nur wer mental stark und körperlich belastbar ist, könne dem Druck, der auch in den Play-offs dann auf der Mannschaft lastet, standhalten, glaubt der erfahrene Coach, der seit seinem Amtsantritt mit der Entwicklung seiner Schützlinge sehr zufrieden ist. „Es freut mich vor allem, wie sich die Spieler als Team präsentieren, jeder dem anderen hilft“, betont der 58-Jährige. Er sieht den Druck nicht allein auf den Schultern der Kontingentspieler: „Sie sind ja auch keine Maschinen, die man ein- und ausschalten kann. Vielmehr geht es darum, gemeinsam an den Erfolg zu glauben.“

Stewart selbst verwendet viele Stunden darauf, die Gegner zu analysieren und seine Cracks vorzubereiten. So weiß auch Max Campbell genau, was die Eislöwen am Wochenende erwartet: „Wir treffen auf zwei Teams, die körperlich hart agieren und vor heimischer Kulisse sicher noch einmal zusätzlich motiviert sind. Unsere Stärke ist die Schnelligkeit. Diesen Vorteil müssen wir in den kommenden Spielen noch stärker für uns nutzen“, so der Stürmer. Zweimal konnten die Dresdner in dieser Saison die Starbulls schon schlagen, einmal gab es in Bayern eine knappe 4:5-Niederlage. Auch gegen die Löwen Frankfurt können die Elbestädter auf eine positive Bilanz von zwei Siegen und einer hauchdünnen Niederlage nach Penaltyschießen verweisen.

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr