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Co-Trainer Michal Masek verlässt DSC

Volleyball Co-Trainer Michal Masek verlässt DSC

Diese Nachricht kommt wie der Blitz aus heiterem Himmel: Michal Masek, Co-Trainer der DSC-Volleyballerinnen verlässt nur wenige Tage vorm Punktspiel-Start den deutschen Double-Gewinner. Es ging alles ganz schnell über die Bühne. Noch am Sonntag saß der 33-Jährige beim Supercup in Berlin auf der Bank.

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Michal Masek

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Diese Nachricht kommt wie der Blitz aus heiterem Himmel: Michal Masek, Co-Trainer der DSC-Volleyballerinnen verlässt nur wenige Tage vorm Punktspiel-Start den deutschen Double-Gewinner. Es ging alles ganz schnell über die Bühne. Noch am Sonntag saß der 33-Jährige beim Supercup in Berlin auf der Bank und assistierte wie gewohnt Alexander Waibl. Kurz darauf aber bat der Slowake, der seit August 2014 als Co-Trainer beim DSC arbeitet, um die sofortige Auflösung seines noch bis Saisonende laufenden Vertrages. Als Begründung führte Masek ein lukratives Angebot aus Polen an. Er soll beim Erstligisten LKS Commercecon Lodz Cheftrainer werden und einen Dreijahres-Vertrag unterschreiben.

Eine nicht unerhebliche Rolle dabei spielt wohl auch die Tatsache, dass beim Aufsteiger Maseks langjährige tschechische Lebensgefährtin Lucie Muhlsteinova als Zuspielerin im Kader steht. Dass der Waibl-Assistent die Ambitionen hatte, möglichst zeitnah als Cheftrainer zu arbeiten, und dass er gern in der Nähe seiner Freundin sein wollte, daran ließ er schon im letzten Jahr keinen Zweifel. Allerdings ist die Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt für den Dresdner SC mehr als ungünstig. Bereits am Sonnabend startet der Meister und Pokalsieger mit dem Heimspiel gegen Suhl in die Bundesliga-Saison. Bis dahin wird es kaum möglich sein, Ersatz zu finden.

Alexander Waibl gibt zu: „Michals Abgang trifft uns schwer.“ Damit muss der Cheftrainer jetzt nicht nur Ausschau nach einer weiteren Angreiferin halten, sondern auch nach einem neuen Assistenten. Er betont aber trotz allem: „Wir respektieren seine Entscheidung. Mit seiner ruhigen, analytischen Art war er den Mädels und mir stets ein wichtiger Vertrauter. Wir haben in den vergangenen beiden Jahren gemeinsam große Erfolge gefeiert und ich wünsche ihm alles Gute für die Zukunft.“

Masek, der bereits gestern nach Polen reiste, wo er heute seinen Job übernehmen soll, erklärte zu seinem kurzfristigen Ausstieg beim DSC: „Ich bin dankbar dafür, wie professionell alle Beteiligten mit dieser komplizierten Situation umgehen. Der DSC ist das beste Team, in dem ich je arbeiten durfte. Der Verein hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Deshalb fiel mir die Entscheidung ungeheuer schwer, aber es ist der nächste Schritt in meinem Leben. Ich werde die Fans, den Verein und natürlich die Mädels und das Trainerteam vermissen und möchte ihnen für die gemeinsame Zeit danken. Ich wünsche ihnen, dass sie all ihre Ziele erreichen werden.“

Von Astrid Hofmann

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