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Clemens Walch soll gegen Donezk erstmals für Dynamo Dresden spielen

Clemens Walch soll gegen Donezk erstmals für Dynamo Dresden spielen

Perfekt ist das Ausleihgeschäft mit Clemens Walch und seinem Arbeitgeber 1. FC Kaiserslautern noch nicht hundertprozentig, doch im Trainingslager von Dynamo Dresden im türkischen Lara rechnet man fest mit der Verpflichtung des 24-jährigen Österreichers.

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Clemens Walch schaffte den Durchbruch in Kaiserslautern bisher nicht.

Lara/Dresden . Lara/Dresden (DNN/tina/JOL). Perfekt ist das Ausleihgeschäft mit Clemens Walch und seinem Arbeitgeber 1. FC Kaiserslautern noch nicht hundertprozentig, doch im Trainingslager von Dynamo Dresden im türkischen Lara rechnet man fest mit der Verpflichtung des 24-jährigen Österreichers. Die Konditionen mit ihm und den Pfälzern, die ihn bis zum Sommer nach Sachsen ausleihen wollen, sind offenbar ausverhandelt. Gestern Abend fehlte nur noch die obligatorische Zustimmung des SGD-Aufsichtsrates, um die Verpflichtung auch offiziell verkünden zu können. Heute wird Walch in Lara erwartet, Trainer Ralf Loose möchte ihn im Testspiel gegen Donezk unbedingt spielen sehen.

Ist die letzte Hürde genommen, dann kann der aus Inzig in Tirol stammende Flügelspieler den Dresdnern beweisen, dass er sich derzeit in guter Verfassung befindet und die erhoffte sofortige Verstärkung darstellt. Im Trainingslager der Lauterer, die bis zum 15. Januar im spanischen Lomas de Campoamor schwitzten, präsentierte sich Walch stark. Beim Testspiel gegen Algeriens Meister Mouloudia Club de Alger, das die Deutschen mit 4:0 gewannen, erzielte Walch den Treffer zum 2:0 (57.) und bereitete das vierte Tor vor. Dabei spielte der 1,80 Meter große Tiroler auf der linken Seite - erst in der Abwehr-Viererkette, dann auf der Position davor. Er gilt als beidfüßig schussstark, könnte also den ebenso sehr variablen Marcel Heller (Bänderverletzung) im Liga-Spielbetrieb gut ersetzen.

Walch, der im Örtchen Rum im Innsbrucker Land geboren ist, kam 2006 zu den Red Bull Juniors Salzburg und wurde 2008 mit Österreichs U19 Dritter bei der EM. Im gleichen Jahr holte ihn der VfB Stuttgart nach Deutschland, wo er sich über die U23-Mannschaft für die Bundesliga anbieten sollte. Im März 2009 spielte er mit den Schwaben auch gegen Dynamo, gewann in Degerloch 2:0. Nach nur zwei Bundesliga-Spielen für Stuttgart holte ihn Trainer Marco Kurz 2010 zum FCK, wo ihm bislang der Durchbruch aber auch nicht gelang. 17 Spiele machte er für die "Roten Teufel", bei denen er noch bis 2013 Vertrag hat.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.01.2012

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