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Clauss und Heck treffen mit den Dresden Titans auf alte Bekannte

Basketball Clauss und Heck treffen mit den Dresden Titans auf alte Bekannte

Trainer Steven Clauss hat sie schon gecoacht, Forward Sebastian Heck für sie gespielt – die Hanauer White Wings sind für mindestens zwei „Titanen“ alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Am Sonntag gastieren die Hessen in Dresden und sollen nach Ansicht der beiden Ex-Hanauer möglichst ohne Punkte wieder heimfahren.

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Steven Clauss hofft, dass die Deckungsarbeit der Dresden Titans gegen die Hanauer besser funktioniert als vor einer Woche in Crailsheim.

Quelle: Foto: Matthias Rietschel

Dresden. Von der Papierform her ist es kein Höhepunkt, der am Sonntag ab 16 Uhr in der Margon-Arena steigt. Das Heimspiel der Dresden Titans gegen die Hanauer White Wings kommt weder als Derby noch als Spitzenspiel daher. Und doch ist es für die Gastgeber ein ganz wichtiges in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A, denn der Aufsteiger braucht im Kampf um den Klassenerhalt nach fünf Niederlagen in sechs Spielen dringend Punkte. Für Titans-Trainer Steven Clauss hat die kommende Partie noch in anderer Hinsicht besonderen Reiz, denn der 59-Jährige erwartet seinen Ex-Verein in Dresden.

In der Saison 2014/15 coachte Clauss die Truppe aus der hessischen Industriestadt erfolgreich. Im Oktober 2014 löste er am Main den glücklosen Ty Shaw ab und führte das damalige Pro-B-Team noch ins Play-off-Viertelfinale. Nach der Saison aber trennten sich beide Seiten, denn die Ansichten über die künftige Weiterentwicklung des Vereins gingen auseinander. Da Clauss nicht im Zorn aus Hanau wegging, freut er sich, alte Bekannte wiederzutreffen. Aber das reicht ihm nicht: „Es ist mir lieber, wenn man alte Bekannte sieht und sie auf dem Feld besiegt, als wenn man gegen sie verliert.“

Sein Team steht gegen die Hessen schon stark unter der Druck, denn eine weitere Heimpleite können sich die Sachsen gegen diesen Gegner nicht leisten: „Hanau ist eines der Teams, die wir schlagen können. Zu Hause müssen wir versuchen, das umzusetzen“, erklärte der Coach vorab. Obwohl er seit seinem Abschied aus Hanau nicht mehr dort war, ist er noch gut im Bilde über seine ehemalige Mannschaft.

Sie überzeugte ihn schon in der vergangenen Saison. „In ihrem ersten Jahr in der Pro A haben sie sich stabil gehalten. Sie sind zwar – wie wir jetzt – sehr holprig gestartet, haben sich aber dann gut gefangen und hatten am Ende noch Chancen, die Play-offs zu erreichen. Insofern war der elfte Platz eine gute Sache für den Aufsteiger. Sie haben sich danach konsequent weiter verstärkt und genauso gespielt“, weiß Clauss zu berichten. Immerhin schon drei Saisonsiege glückten der Truppe von Trainer Simon Cote gegen Hamburg, Köln und am vergangenen Wochenende gegen Gotha (74:68).

Das aktuelle Team von Steven Clauss, zu dem mit Sebastian Heck auch ein ehemaliger Hanauer gehört, kassierte dagegen zuletzt bei einem Spitzenklub in Crailsheim eine deutliche 71:97-Niederlage. „Wir haben uns da nicht gut präsentiert“, blickte Clauss noch einmal kurz zurück. Dass er danach im Training erneut viel Wert auf die Defensivarbeit legte, war die logische Folge. Verzichten muss Clauss am Sonntag noch einmal auf den verletzten Center Jervon Pressley, „ansonsten sind alle an Bord“.

Von Jochen Leimert

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