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Christian Haupt verbessert sich um 37 Plätze

Tennis Christian Haupt verbessert sich um 37 Plätze

Vergangenen Sonntag musste Christian Haupt (Blau-Weiß Blasewitz) eine ganz bittere Pille schlucken. Denn da verlor der 32-jährige sächsische Tennis-Rekordmeister das Finale der 1. Dresdner Hallentennis-Meisterschaften in Pappritz hauchdünn gegen den Leipziger Nico Schinke. Damit ging für das Blasewitzer Urgestein eine unglaubliche Serie zu Ende.

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Dresden.  Vergangenen Sonntag musste Christian Haupt (Blau-Weiß Blasewitz) eine ganz bittere Pille schlucken. Denn da verlor der 32-jährige sächsische Tennis-Rekordmeister das Finale der 1. Dresdner Hallentennis-Meisterschaften in Pappritz hauchdünn gegen den Leipziger Nico Schinke. Damit ging für das Blasewitzer Urgestein eine unglaubliche Serie zu Ende, denn er verlor nach sage und schreibe zwölf Jahren zum ersten Mal wieder gegen einen Spieler aus Sachsen.

Doch nun kann Haupt schon wieder lächeln. Denn die schon länger vom Deutschen Tennis-Bund angekündigten Korrekturen an der deutschen Rangliste für 2015 sind abgeschlossen und die neue Bestenliste liegt vor. Sie bringt zum Teil deutliche Veränderungen, mit Plus und Minus für die Dresdner Asse. Bei den Herren kletterte Christian Haupt immerhin vom 162. auf den 125. Platz nach oben. Damit hat er sich auch gegenüber dem Vorjahr (148) klar verbessert. An seiner Platzierung in Sachsen änderte sich dadurch aber nichts, denn Haupt bleibt weiter Zweiter hinter seinem Mannschaftskameraden Peter Heller, der jetzt in Deutschland auf 27 (bisher 29) eingestuft ist. Bei den Herren werden 700 Spieler in der deutschen Rangliste geführt, darunter neun Dresdner, die von Blau-Weiß Blasewitz (6), dem SV Dresden-Mitte (2) und Bad Weißer Hirsch (1) kommen.

Bei den Damen hat von den Dresdner Spielerinnen die 16-jährige Lina Lächler (Blasewitz) den größten Sprung nach vorn gemacht, nämlich von bisher 348 gleich auf 260. Sachsens eindeutige Nummer eins bleibt aber ihre ein Jahr ältere Clubkameradin Marlene Herrmann (Blau-Weiß Blasewitz). Doch ihren Top-100-Platz in Deutschland, den sie als 95. bisher eingenommen hatte, büßte sie knapp ein. Aber auch der aktuelle 110. Rang stellt einen großen Erfolg für die junge Blasewitzerin dar, denn 2014 wurde sie nur auf 182 geführt. Hingegen brachte die Neurechnung für zwei Spielerinnen vom Weißen Hirsch bittere Enttäuschungen. Denn Sachsens aktuelle Freiluft-Landesmeisterin Louisa Werner (bisher die Nummer 256 in Deutschland und damit Zweite in Sachsen) und Mandy Müller (bisher 273) fielen aus der deutschen Rangliste, die 500 Namen enthält, vollkommen heraus.

Von Rolf Becker

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