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Christian Haupt: Die Proportionen verschieben sich in Richtung Trainer

Christian Haupt: Die Proportionen verschieben sich in Richtung Trainer

Mit seinen im Freien und in der Halle allein im Einzel 16 sächsischen Tennis-Landesmeistertiteln hat Christian Haupt von Blau-Weiß Blasewitz wahrscheinlich einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt.

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Nach einer von etlichen Verletzungen geprägten Freiluftsaison will es Christian Haupt nun erst einmal etwas ruhiger angehen lassen.

Quelle: Christel Becker

Mit dem Erreichen des Halbfinals bei den unlängst in Blasewitz erstmals ausgetragenen Internationalen Ostdeutschen Meisterschaften schloss der 30-Jährige die für ihn schwierigen Freiluftsaison 2014 noch erfolgreich ab. Inzwischen unters Hallendach umgezogen, beantwortet Christian Haupt den DNN folgende Fragen.

Wie wichtig ist ein so hochkarätiges Tennis-Turnier für Dresden?

Die zehn im Waldpark ausgetragenen ATP-Turniere, aber auch die diesjährigen Heimspiele unserer Mannschaft in der 2. Bundesliga haben gezeigt, dass Dresden als Sportstadt auch für Tennis begeistert ist. Deshalb habe ich mich über dieses Turnier sehr gefreut, zumal es gleich bei seiner Premiere vor allem bei den Herren so hochkarätig besetzt war. Schade nur, dass das Wetter nicht mitspielte.

Sie kamen bis ins Halbfinale. Sind Sie damit zufrieden?

Wie gesagt: Es war ein sehr stark besetztes Turnier, damit war für mich das Halbfinale durchaus okay. Umso mehr, weil diese Saison für mich so kompliziert wie keine zuvor verlief. Eine Verletzung löste die nächste ab. Vom Muskelfaser- und Bänderriss bis zu Problemen mit der Schulter war fast alles dabei.

Stellt man sich mit 30 langsam die Frage, wie es weitergeht?

Ich arbeite schon seit einiger Zeit auch als Trainer, vor allem in unserer Blau-Weiß-Tennisschule. Inzwischen bin ich auch im Besitz der A-Trainer-Lizenz des DTB. Künftig werde ich wahrscheinlich noch stärkere Verantwortung für die Ausbildung des sächsischen Tennis-Nachwuchses übernehmen. So werden sich bei mir die Proportionen nach und nach in Richtung der Trainertätigkeit verschieben. Aber so lange ich mich fit fühle, werde ich auch weiter Turniere und Punktspiele bestreiten.

Werden wir Sie auch in der Hallensaison als Aktiven erleben?

Wegen der geschilderten Verletzungen habe ich mir vorgenommen, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Frühestens am Jahresende plane ich meinen ersten Turnierstart. Das könnte Mitte Dezember bei den sächsischen Hallen-Landesmeisterschaften in Leipzig sein. Aber sicher ist das noch nicht. Aber natürlich nehme ich meine Aufgaben als Trainer voll wahr.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.10.2014

Rolf Becker

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