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Cheftrainer Stefan Poser hofft auf Aufschwung bei den DSC-Leichtathleten

Cheftrainer Stefan Poser hofft auf Aufschwung bei den DSC-Leichtathleten

Mit Dreispringerin Jenny Elbe, die am Sonnabend in Zürich im Finale steht, vertritt in diesem Jahr nur eine einzige Leichtathletin die Farben des DSC bei der Europameisterschaft.

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Karl Bebendorf lief in Wattenscheid zur Goldmedaille.

Quelle: imago sportfotodienst

Bei der zuvor in Eugene (USA) ausgetragenen U20-WM gab es gar keine Dresdner Teilnehmer. Dennoch sieht Cheftrainer Stefan Poser, der die Nachfolge des im Januar zurückgetretenen Dietmar Jarosch angetreten hat, Licht am Ende des Tunnels: "Auch wenn uns derzeit die ganz großen Helden fehlen, ist der Nachwuchs wieder im Kommen", betont der gebürtige Thüringer und verweist auf die Ergebnisse der Deutschen U18- und U20-Meisterschaften in Wattenscheid. Mit einmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze kehrten die DSC-Talente nach Hause zurück.

Herausragend war dabei der Titelgewinn von Karl Bebendorf über 2000 Meter Hindernis (DNN berichtete). Der von Trainerin Katja Hermann betreute Läufer schnappte auf der Ziellinie noch dem JWM-Sechsten Patrick Karl die Goldmedaille weg. Auch wenn Bebendorf als Vorjahresdritter zu den Favoriten gehörte, überraschte vor allem die Steigerung seiner persönlichen Bestzeit um rund neun Sekunden.

Auch U18-Sprinter Jonathan Petzke, der seit fast einem Jahr bei Stefan Poser trainiert, gehört zu den Talenten mit Perspektive. Er holte Silber über 110 Meter Hürden und wurde zudem Sechster über 200 Meter. "Er gehört über 110 Meter Hürden zum D/C-Kader und ich denke, er wird uns in den nächsten Jahren noch viel Freude machen", ist Poser überzeugt. Die zweite Silbermedaille, zu der auch Petzke beitrug, errangen die U20-Athleten bereits mit der 4 x 400-Meter- Staffel, die bei den Meisterschaften der Großen in Ulm ausgetragen wurde.

In Wattenscheid konnten sich die Trainer noch über drei Bronzemedaillen freuen. So errang Maria Purtsa, die durch mehrere Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wurde, im Dreisprung der U18 den dritten Platz und erzielte dabei mit 12,70 Metern eine neue Bestleistung. Überraschend warf Til Kowalsky den Speer auf 64,75 Meter, was für den Schützling von Katharina Wünsche eine neue Bestweite und Platz drei bedeutete. Die dritte Bronzemedaille ging auf das Konto der 100-Meter-Staffel der U20-Mädchen. Drei fünfte Plätze runden das gute Abschneiden ab.

Mit insgesamt 60 Punkten (gewertet werden die Plätze 1 bis 8) steigerten sich die DSC-Athleten im Vergleich zum Vorjahr in der Gesamtabrechnung um immerhin 40 Zähler. Stefan Poser stimmt das optimistisch, aber er sagt auch deutlich: "Was unsere finanzielle Basis angeht, muss dringend etwas geschehen, damit wir unsere Athleten auch in den nächsten Jahren halten können."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.08.2014

Astrid Hofmann

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