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Champions League im Galoppsport – aber ohne Dresden

Galopp Champions League im Galoppsport – aber ohne Dresden

Die neue Galoppsport-Saison wirft ihre Schatten voraus. Während auf der Bahn in Dresden-Seidnitz bis zum ersten Renntag am 7. Mai noch gebaut wird, fällt in Hoppegarten bereits Ostern der Startschuss. Und die Berliner Bahn ist die einzige im Osten, die zur Riege der neu ins Leben gerufenen Champions League gehört.

Dresden.  Die neue Galoppsport-Saison wirft ihre Schatten voraus. Während auf der Bahn in Dresden-Seidnitz bis zum ersten Renntag am 7. Mai noch gebaut wird, fällt in Hoppegarten bereits Ostern der Startschuss. Und die Berliner Bahn ist die einzige im Osten, die zur Riege der neu ins Leben gerufenen Champions League gehört. Wie jetzt das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen in Köln bekannt gab, soll diese Serie, die elf Rennen an sechs verschiedenen Standorten umfasst, den Turf noch populärer machen. Neben Hoppegarten gehören noch München, Baden-Baden, Hamburg und Düsseldorf zu den Austragungsorten.

Uwe Tschirch, Geschäftsführer des Dresdner Rennvereins, erläutert, warum die sächsische Landeshauptstadt für ein solches Highlight nicht in Frage kommt: „Das sind ausschließlich Gruppe-Rennen, für die man sich mit einem bestimmten Rating qualifizieren muss und deren Dotierung bei minimal 55 000 Euro beginnen. Wir sind froh, dass wir weiterhin zwei Listenrennen, die praktisch eine Stufe darunter angesiedelt sind, bei uns ausrichten können. Auch dafür ist ein bestimmtes Rating notwendig, das man immer wieder nachweisen muss“, so Tschirch, der schon einmal verrät, dass in diesem Jahr das höchstdotierte Seidnitzer Listenrennen, das BBAG-Auktionsrennen, schon am 18. Juni stattfinden wird und dafür der bwin-Sachsenpreis höchstwahrscheinlich in den August wandert. Insgesamt planen die Elbestädter derzeit an den sieben Renntagen mit 52 Rennen.

Bei der Champions-League-Premiere soll das Deutsche Derby am 10. Juli in Hamburg einer der Höhepunkte sein. Bei den elf Rennen sind die wichtigsten deutschen Prüfungen zwischen 2000 und 2400 Meter ausgewählt worden. Mit einem Punktesystem werden die Sieger in den Kategorien Galopper, Jockey und Trainer ermittelt. Nicht nur auf den Rennbahnen soll die Serie für Begeisterung sorgen: Der Sender n-tv will mit Liveberichten dazu beitragen, neue Fans für den Turfsport zu interessieren. Tschirch sieht zwei Gründe, warum die Champions League den deutschen Galoppsport voranbringen kann: „Zuletzt waren einige Gruppe-Rennen nur mit wenigen Pferden besetzt. Ich denke, mit dieser Serie lockt man auch wieder mehr Starter an. Das wiederum sorgt dann auch für höhere Wettumsätze, die ja in den vergangenen Jahren fast überall in Deutschland eingebrochen sind.“

Von Astrid Hofmann

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