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Chamions League: DSC-Damen sind in Omsk krasser Außenseiter

Chamions League: DSC-Damen sind in Omsk krasser Außenseiter

Für die Volleyballerinnen des Dresdner SC steht in dieser Woche die wohl weiteste Reise in dieser Saison an. Bereits gestern machte sich der deutsche Vizemeister auf den Weg ins über 4000 Kilometer von der Heimat entfernte Omsk.

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DSC-Trainer Alexander Waibl und seine Schützlinge müssen sich etwas einfallen lassen, um gegen die körperlich überlegene Mannschaft von Omichka Omsk bestehen zu können.

Quelle: M. Rietschel

In der sibirischen Millionenmetropole am Irtysch steht für die DSC-Damen am morgigen Donnerstag das zweite Gruppenspiel in der Champions League an. Neben Rabita Baku aus Aserbeidschan ist der russische Meisterschaftsdritte der zweite Top-Favorit in Pool B.

Im Kader von Omichka tummelt sich Volleyball-Weltklasse wie zum Beispiel der kubanische Top-Star Nancy Carillo, die aserbaidschanische Nationalspielerin Natalya Mammadova oder die ehemaligen russischen Auswahl-Größen Olga Fateeva und Marina Babeshina (ehemals Sheshenina). Einige weitere Spielerinnen gehören zum erweiterten Kreis der diesjährigen Europameisters. Ihr erstes Spiel verloren die Schützlinge des serbischen Nationaltrainers Zoran Terzic bei Rabita Baku nur hauchdünn mit 2:3 Sätzen.

Für DSC-Trainer Alexander Waibl sind die Rollen auch nach dem 3:1-Auftaktsieg seiner Mannschaft gegen die französische Vertretung von Béziers beim "Volleyball-Schwergewicht" in Omsk klar verteilt. "Ich würde mich da schon über einen Satzgewinn freuen", meinte der Coach gestern vor der Abreise. "Omsk verfügt über eine körperlich sehr große Mannschaft. Da müssen wir uns im Angriff etwas einfallen lassen, um diese Wand zu überwinden. Wichtig ist, dass wir uns auf ihre Spielweise einstellen, damit wir dann beim Rückspiel in eigener Halle etwas reißen können", meinte Waibl, der noch um den Einsatz von Lisa Izquierdo bangen muss. Die 19-jährige Angreiferin plagte sich nach dem Spiel gegen Suhl mit leichten Rückenschmerzen.

"Wir werden keinesfalls ein Risiko eingehen", betonte der Dresdner Trainer. Schließlich wartet auf seine Schützlinge nach der Rückkehr am Freitag gleich einen Tag später das Bundesliga-Spiel beim SC Potsdam. Und am Mittwoch darauf gas-tieren die Elbestädterinnen in der ersten Pokalrunde gleich noch einmal in der brandenburgischen Hauptstadt.

"Die Reisestrapazen sind dabei sicher nicht das größte Problem, sondern die sechs Stunden Zeitverschiebung. Da fällt es den Spielerinnen schon sehr schwer, genügend Schlaf zu finden", glaubt Waibl, der dennoch hofft, dass seine Damen die kommenden sieben Tage gut und möglichst auch erfolgreich überstehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.10.2013

Astrid Hofmann

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