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Center Court auf Maß gebracht: Dresden ist fit für den Fed-Cup

Center Court auf Maß gebracht: Dresden ist fit für den Fed-Cup

Mehr als zehn Jahre ist es schon her, dass auf der Anlage des TC Blau-Weiß Blasewitz im Waldpark die deutsche Tennis-Nationalmannschaft der Damen ihren bisher einzigen Fedcup-Auftritt im Osten Deutschlands hatte.

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Peter Gorka

Dresden. Im April 2002 erlebten über 5000 begeisterte Fans den sensationellen 3:2-Sieg der deutschen Damen gegen klar favorisierte Russinnen. Für den sorgte die heutige Fedcup-Teamchefin Barbara Rittner fast im Alleingang. Sie gewann ihre beiden Einzel gegen Elena Dementjewa (2008 in Peking Olympiasiegerin) und Anastasia Myskina; dann mit Marlene Weingärtner auch das entscheidende Doppel.

Entscheidenden Anteil daran, dass Dresden damals dieses Highlight zugesprochen bekam, hatte Peter Gorka. Der jetzt 70-Jährige gehörte bis November 2011 über zwölf Jahre lang als Vizepräsident dem Präsidium des Deutschen Tennis Bundes an und leitete seit der Gründung 1990 bis zum Januar 2010 den TC Blau-Weiß Blasewitz, dessen Ehrenpräsident er jetzt ist. "Auch nach dem Russland-Spiel habe ich noch einige Anläufe unternommen, eine so eine attraktive Fedcup-Begegnung nach Dresden zu holen. Den letzten im April 2010 für das Spiel gegen Frankreich, das dann in Frankfurt am Main ausgetragen wurde. Hauptgrund dafür, dass Dresden nicht den Zuschlag bekam, waren die inzwischen von der Internationalen Föderation vorgeschriebenen Maße für einen Tennisplatz bei einem so bedeutenden internationalen Ereignis wie Fedcup oder Daviscup", erklärt Gorka. Der Auslauf muss hinter den Grundlinien 8,23 Meter und seitlich 4,57 Meter betragen. Der Center Court im Waldpark war da mit 6,40 Meter bzw. 3,65 Meter deutlich zu klein.

Das ist seit einigen Tagen anders. Eine Spezialfirma hat gerade noch rechtzeitig vor dem Wintereinbruch den Umbau des Platzes vorgenommen, den Center Court im Waldpark auf "Gardemaß" gebracht. Im nächsten Frühjahr müssen dann vor Beginn der Freiluftsaison nur noch die Linien neu gezogen werden. Peter Gorkas Beitrag daran war, dass er sich erfolgreich um die Bereitstellung von Fördermitteln bei der Stadt Dresden bemüht hat. Die machen immerhin etwa zwei Drittel der Gesamtkosten von rund 50 000 Euro aus. Dem nächsten Tennis-Großereignis in Dresden steht nichts mehr im Wege.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.12.2012

Rolf Becker

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