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CH-Volleyballer bieten Trauerspiel vor gut 200 Fans

CH-Volleyballer bieten Trauerspiel vor gut 200 Fans

Die Dresdner CH-Volleyballer konnten sich auch gegen den TV Rottenburg nicht aus der Krise schmettern. Das Tabellenschlusslicht unterlag dem bisherigen Überraschungsteam der Liga glatt mit 0:3 (23:25, 17:25, 23:25) und kassierte damit im achten Spiel die siebente Niederlage.

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Trainer Zoran Nikolic redete auf sein Team ein - vergebens.

Quelle: Sebastian Schubert

Die Rote Laterne leuchtet also weiter in Dresden. Mindestens genauso enttäuschend wie die Ergebnisse sind nach wie vor auch die Zuschauerzahlen, denn es fanden nur gut 200 Fans den Weg in die Margon-Arena, darunter war diesmal übrigens auch Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Deutschen Volleyball-Liga (VBL).

Auch gegen Rottenburg gingen die CH-Männer gehandicapt ins Spiel, denn Diagonalangreifer Adrian Szlubowski pausiert weiterhin wegen einer Fußverletzung. Da im Kader ein zweiter etatmäßiger Diagonalangreifer fehlt, muss Trainer Zoran Nikolic improvisieren. Er hatte beim Training mehrere Varianten ausprobiert und stellte diesmal Außenangreifer Nicolas Marks auf diese Position. Als Libero schenkte der Coach erneut dem jungen Martin Kroß das Vertrauen und gab ihm den Vorzug vor dem eigentlichen Spezialisten Robert Went.

Im ersten Satz begannen die Hausherren konzentriert und druckvoll und führten mit 21:19. Doch wie schon mehrfach in dieser Saison flatterten den Dresdnern in der Schlussphase die Nerven. Sie leisteten sich einige leichte Fehler, beim zweiten gegnerischen Satzball sogar einen Aufstellungsfehler. Im zweiten Durchgang konnten die Nikolic-Schützlinge nur bis zur ersten technischen Auszeit (7:8) das Geschehen offen halten, dann brachen die CH-Männer völlig ein und verloren komplett den Spielfaden. Beim 12:17 hatte Nikolic für Santino Rost im Zuspiel Ole Schwerin eingewechselt, doch auch er konnte den Satzverlust nicht abwenden. Er blieb jedoch auf dem Feld und im dritten Abschnitt fingen sich die Elbestädter wieder. Sie führten mit 16:14, doch nach dem 17:15 kippte das Geschehen erneut. Leichte Fehler und ein glänzend aufgelegter Dirk Mehlberg auf Seiten der Gäste besiegelten nach 80 Minuten das Schicksal der Hausherren.

Als "Wertvollster Spieler" wurde Ole Schwerin geehrt. Erfolgreichste CH-Punktesammler waren Aleksandar Veselinovic mit elf Zählern sowie Nicolas Marks und Tino Walter mit je zehn Punkten. "Ich bin natürlich nicht zufrieden. Unser Problem ist, dass wir derzeit keine sechs stabilen Spieler haben", haderte Nikolic und bemängelte einmal mehr die Leistung seiner Zuspieler, die sich nicht an die taktische Order halten und zu wenig mit den Außenangreifern spielen würden. Dennoch glaubt der Serbe: "Wir trainieren acht- bis zehnmal in der Woche und da werden sich die Erfolge auch noch einstellen." Bereits am Mittwoch hat das Team die nächste Chance. Sie muss dann bei Aufsteiger SVG Lüneburg antreten, der einen starken Saisonstart hinlegte und mit elf Punkten auf Platz sechs liegt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.11.2014

Astrid Hofmann

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