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Bürgermeister Lehmann: Entscheidung für Eislöwen fällt am Montag

Bürgermeister Lehmann: Entscheidung für Eislöwen fällt am Montag

Dresdens Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) hat am Donnerstag die Mahnwache der Eislöwenfans besucht und ihnen versichert, dass sich bis Montag entscheidet, ob der Verein Geld von der Stadt bekommt, um die kommende Spielzeit beginnen zu können.

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Geduldig erklärte Lehmann den Fans die gegenwärtige Situation.

Quelle: Stephan Hönigschmid

„Ohne den Stadtrat können wir gegenwärtig bis zu 150.000 Euro bereitstellen. Allerdings müssen die Fachämter erst alles genau prüfen, denn zu verschenken haben wir natürlich nichts“, erklärte der Sportbürgermeister.

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Mit großer Anspannung lauschten die Eislöwen-Fans den Worten von Dresdens Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU). Dieser zeigte sich zuversichtlich, dass die Stadt dem Verein über die schwere Zeit hinweg helfen könne.

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Der genaue Betrag soll Montagabend veröffentlicht werden. Außerdem betonte er, dass keine weiteren schwerwiegenden Schäden am Hallendach festgestellt worden seien. In Hinblick auf den Zeitplan für die Reparatur des Daches zeigte er sich zuversichtlich, dass bis Ende Oktober alles repariert sein wird. Um das Ziel zu erreichen, werden die Arbeiter ab der nächsten Woche länger auf der Baustelle im Einsatz sein. „Ab Montag arbeiten die Bauleute in zwei Schichten am Hallendach“, sagte Lehmann.

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Die Fans der Dresdner Eislöwen machen seit dem 22. Juli mit einer Mahnwache auf die unverschuldeten Existenzprobleme des Clubs aufmerksam.

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So sieht das Dach der Eishalle in Dresden aus.

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Den Schwerpunkt der Arbeiten bildet nach Informationen der Stadt zunächst die Westseite der Halle. Auf dieser Seite hatte es im Februar am stärksten hineingeregnet. Bis zu 30 Dachdecker, Elektriker, Stahlbauer und Profis für Korrosions- und Blitzschutz werden im Laufe der Sanierung nach und nach die zwölf Baufelder, die jeweils zwischen 500 und 600 Quadratmeter groß sind, öffnen.

Anschließend soll der gesamte Dachaufbau bis auf die Dachtragkonstruktion entfernt werden. Nach dem Auftragen von Korrosionsschutz und der Entfernung von rostigen Stellen erhält das Material eine neue Schutzschicht. Danach kann das Dach neu aufgebaut werden. Pro Dachfeld wird dabei je nach Wetterlage mit einer Bauzeit von etwa einer Woche gerechnet. Während der Arbeiten müssen die technischen Anlagen komplett außer Betrieb genommen und die Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen demontiert werden.

Stephan Hönigschmid

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