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Brotlose Kunst von Dynamo Dresden: Unnötige Niederlage in Frankfurt

Brotlose Kunst von Dynamo Dresden: Unnötige Niederlage in Frankfurt

Gut gespielt und doch verloren: Dynamo Dresden ist in der 2. Fußball-Bundesliga dem ersehnten Platz am rettenden Ufer nicht näher gekommen. Beim FSV Frankfurt unterlagen die Schwarz-Gelben am Sonnabend mit 1:3 (0:0) und haben nun drei Punkte Rückstand auf Platz 15, den der FC Erzgebirge Aue einnimmt.

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Der Frankfurter Edmond Kapllani (l) und Romain Bregerie von Dynamo Dresden kämpfen um den Ball.

Quelle: dpa

Yannick Stark (55.), John Verhoek (67.) und Odise Roshi (84.) sorgten vor 6075 Zuschauern für die Tore in einer Partie, die Dynamo 50 Minuten lang klar dominierte. Nur Pavel Fort (86.) traf für Dynamo. Am Ende rächte es sich, dass die Gäste klare Chancen vor allem in der ersten Hälfte nicht nutzten.

Pacult hatte Tobias Müller für den Siegtorschützen vom Cottbus-Spiel, Pavel Fort, als Angriffsspitze gebracht. Mit seiner Schnelligkeit gelang es dem Youngster, die Frankfurter Deckung zu beschäftigen und Lücken zu reißen. In diese stieß der sehr agile Tobias Kempe mehrfach und sorgte damit für Gefahr.

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Rückschlag im Abstiegskampf: Dynamo Dresden hat am Samstag mit 1:3 (0:0) beim FSV Frankfurt verloren.

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Dynamo war im ersten Abschnitt die bessere Mannschaft. Das Abwehrverhalten mit dem frühen Stören des Gegners behagte den Frankfurtern nicht, die sich immer weiter zurückzogen und auf Konter lauerten. So waren die Dresdner gezwungen, das Spiel zu machen. Allerdings unterliefen den Gästen oftmals zu viele leichte Fehler im Spielaufbau, was den Aktionen die Wirkung nahm. Dennoch gab es drei sehr gute Einschussmöglichkeiten.

Idir Ouali vergab nach 18 Minuten völlig frei stehend nach schöner Vorarbeit von Kempe und jagte den Ball über das Tor. Müller grätschte elf Minuten später in eine Flanke, doch das Spielobjekt rollte knapp am Tor vorbei. Schließlich scheiterte Cristian Fiel mit einem Außenristschuss am linken Pfosten (34.). Fiel wird Dynamo im nächsten Spiel fehlen, da er seine fünfte Gelbe Karte sah. „Ohne Übertreibung: Wir müssen in der ersten Halbzeit dreiTopre machen“, bemerkte der Mittelfeld-Regisseur.

War von den Gastgebern im ersten Abschnitt nahezu nichts zu sehen, änderte sich das nach dem Wechsel. Sportdirektor Steffen Menze hatte in der Pause noch davor gewarnt, dem FSV weitere Kontermöglichkeiten zu geben. Doch Dynamo musste auf dem Weg zur eigenen Führung weiter aufmachen. In der 48. Minute rettete Filip Trojan nach einem Schuss von Verhoek auf der Linie. Auch in der 52. Minute hatten die Sachsen Glück, als Mathew Leckie kläglich vergab. Stark, Verhoek und Roshi machten es dann besser und zogen den Pacult-Schützlingen den Nerv. Zuvor hatte Kempe mit einem Schlenzer aus der Distanz noch den Pfosten getroffen (51.). Forts Tor war Resultatskosmetik und kam viel zu spät.

„Uns ist bewusst, um was es geht. Das hat man in der ersten Hälfte gesehen. Die Heimfahrt fällt uns allen schwer“, meinte Torhüter Benjamin Kirsten, der bei allen gegentoren machtl,os war. Fiel betonte: „Es ist äußerst bitter.“

Spielstatistik

FSV Frankfurt - Dynamo Dresden 3:1 (0:0)

FSV Frankfurt: Klandt - Huber, Schlicke (25. Bambara), Heitmeier, Teixeira - Konrad, Stark - Görlitz, Leckie (74. Roshi) - Verhoek (83. Lamidi), Kapllani

Dynamo Dresden: Kirsten - Jungwirth, Brégerie, Losilla, Schuppan - Streker (65. Solga), Fiel - Kempe (71. Chlebossolow), Trojan, Ouali (78. Fort) - Müller

Schiedsrichter: Stegemann (Niederkassel) - Zuschauer: 6075

Tore: 1:0 Stark (55.), 2:0 Verhoek (67.), 3:0 Roshi (84.), 3:1 Fort (86.)

Gelbe Karten: - / Fiel (5), Solga (3), Streker (2)

Beste Spieler: Stark, Teixeira / Streker, Kempe

Gerald Fritsche, dpa

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