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Brett Jaeger fällt mit Kieferbruch vier Wochen aus

Eishockey Brett Jaeger fällt mit Kieferbruch vier Wochen aus

Für die Dresdner Eislöwen gab es am ersten Wochenende nach der Länderspielpause keine Punkte, aber dafür eine Hiobsbotschaft. Goalie Brett Jaeger verletzte sich im Training schwer. Der 32-Jährige hatte im Training einen Puck unglücklich an die Maske bekommen.

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Marvin Cüpper muss vorerst allein die Last der Verantwortung im Tor der Eislöwen tragen.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Nachdem die Elbestädter am Freitag daheim den Bietigheim Steelers mit 2:6 unterlagen, mussten sie sich gestern bei den Ravensburg Tower Stars mit 2:5 (0:2, 1:1, 1:2) geschlagen geben. Zu allem Unglück verletzte sich am Sonnabend auch noch Goalie Brett Jaeger im Training schwer. Der 32-Jährige hatte im Training einen Puck unglücklich an die Maske bekommen und sich dabei einen Kieferbruch zugezogen. Deshalb muss sich der Deutsch-Kanadier heute im Dresdner Universitätsklinikum einer Operation am Kiefer unterziehen, bei der zur Stabilisierung eine Platte eingesetzt wird. Nach ersten Prognosen der Ärzte fällt er damit vier Wochen aus.

"Ich bin unheimlich enttäuscht über diesen Rückschlag. Ich muss jetzt zunächst die Operation abwarten, kann aber versprechen, dass ich alles tun werde, um die Zeit bis zu meiner Rückkehr so kurz wie möglich zu halten", sagte Jaeger. Auch Trainer Thomas Popiesch musste den Schock erst einmal verdauen: "Der Ausfall von Brett trifft uns hart. Wir hoffen natürlich, dass der Eingriff gut verläuft und er schnell wieder zum Team zurückkehren kann", so der Coach, der damit auf der Torhüterposition keine wirkliche Alternative mehr besitzt. Prekär würde die Situation zudem, wenn sich bei den Eisbären Berlin einer der beiden Keeper verletzen würde. Ob die Eislöwen deshalb auf der Torwart-Position noch einmal nachlegen, konnte Popiesch gestern noch nicht sagen. Doch das war nicht die einzige Hiobsbotschaft. Im Schlussdrittel musste Marc Cullen nach einem Foul von Fabio Carciola blutend vom Eis. Der Stürmer hatte sich an der Zunge, die genäht werden musste, verletzt. Wie lange Cullen eventuell pausieren muss, steht noch nicht fest.

Kein leichter Tag für Popiesch, der sich zudem über den verpatzten Start seiner Mannschaft in Ravensburg ärgerte. Schon in der 2. Minute erwischten die Hausherren vor 2591 Zuschauern die Dresdner eiskalt. Einen Konter vollendete Austin Smith zum 1:0. Und nur fünf Minuten später erhöhten die Tower Stars durch Maximilian Brändl auf 2:0. Als sich die Eislöwen nach der Pause gerade in die Partie gekämpft hatten, nutzten die Gastgeber die erste Überzahlsituation durch Brandon MacLean zum 3:0. Kurz vor und nach der Pause sorgte jedoch Max Campbell (39./42.) mit einem Doppelschlag für den Anschluss und damit wieder für Hoffnung. Aber gerade, als die Popiesch-Schützlinge weiter am Drücker waren, schlugen die Tower Stars ein weiteres Mal zu. Mit dem 4:2 brachte Mathieu Tousignant in der 50. Minute sein Team endgültig auf die Siegerstraße. Nachdem Fabio Carciola für sein Foul an Cullen vier Minuten vor Schluss mit Spieldauerdisziplinarstrafe das Eis verlassen hatte, traf Brandon MacLean zum 5:2 ins leere Tor (60.). "Wir sind schlecht in die Partie gekommen und gerade, als wir uns gefangen hatten, haben wir die Gegentore kassiert", monierte Thomas Popiesch.

Astrid Hofmann

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