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Braunschweig-Trainer Lieberknecht: Unser Plan ist aufgegangen

Braunschweig-Trainer Lieberknecht: Unser Plan ist aufgegangen

Torsten Lieberknecht ist seit Mai 2008 Cheftrainer bei Eintracht Braunschweig. Der 38 Jahre alte Pfälzer ist ein Fußballlehrer der jungen Generation und verfügt über ein eingespieltes Team, dass mit nur 29 Gegentoren um den Aufstieg mitspielen könnte.

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Torsten Lieberknecht

Braunschweig . Allerdings haben die Niedersachsen auch nur 32 Treffer erzielt, sind damit das offensivschwächste Team in der oberen Tabellenhälfte.

Frage: Herr Lieberknecht, sind Sie zufrieden mit Platz sieben und dem bisherigen Saisonverlauf?

T. Lieberknecht: Unser Ziel war der Klassenerhalt, sind so mit dem Erreichten durchaus zufrieden. Wir spielen insgesamt eine ordentliche Saison.

Die Eintracht ist zusammen mit Dresden aufgestiegen und so etwas wie der Gegenentwurf zu Dynamo. Ihr Team ist über Jahre eingespielt, während es in Dresden einen großen Umbruch gab. Beides funktioniert, welche Variante favorisieren Sie?

Jeder Entwurf hat seine Berechtigung. Wir haben uns vor drei Jahren entschieden, uns finanziell zu konsolidieren und sportlich etwas zu erarbeiten. Unser Plan ist aufgegangen. Das ist unser Weg und der ist für Eintracht Braunschweig alternativlos. Wir bewegen uns in einem Segment, in dem die Spieler eine Entwicklung vor sich haben und bezahlbar sind.

Welche Erinnerungen haben Sie an das 0:2 vom Hinspiel?

Keine guten. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Stärke der Dresdner im Offensivbereich augenfällig war. Die Tore waren trotzdem vermeidbar. In Dresden haben wir dafür in den letzten zwei Jahren gut ausgesehen. Daran erinnere ich mich lieber.

Wann haben Sie Dynamo zuletzt selbst live gesehen?

Gar nicht. Wir lassen den Gegner immer beobachten. Jetzt in der Rückrunde werden die Mannschaften ja fast gläsern. Es gibt nichts, was man über den Gegner nicht weiß. Da ist so viel Gedöns, diese Informationsflut braucht kein Mensch. Aber wir freuen uns auf das Spiel, zumal wir gehört haben, dass es ausverkauft ist. Die Hütte ist voll und es macht immer Spaß, in Dresden zu spielen.

Wie stark schätzen Sie Dynamo ein?

Eine homogene Mannschaft mit einer überdurchschnittlich guten Offensivabteilung. Dynamo kann wie wir an guten Tagen auch die Großen der Liga bezwingen. Nur hinter Eintracht Frankfurt müssen sich beide Teams verstecken, sonst hinter niemandem.

Was für ein Spiel erwarten Sie am Sonnabend?

Ein intensives und emotionales. Es wird Druckphasen der Dresdner geben, in denen wir gut gegen den Ball arbeiten müssen. Ich bin in Dresden schon mal auf die Tribüne geschickt worden, das muss nicht unbedingt wieder sein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.04.2012

Interview: Manfred Christoph

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