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Borea-Trainer Ignjac Kresic: "Ich weiß noch nicht, ob ich bleibe"

Borea-Trainer Ignjac Kresic: "Ich weiß noch nicht, ob ich bleibe"

Nach einer turbulenten Woche und vor unsicherer naher Zukunft - acht Spieler sagten dem SC Borea ade - verschrieb Trainer Ignjac Kresic seinen Oberliga-Kickern einen freien Sonnabend und Sonntag.

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Dresden . Dresden (DNN/güfra). Nach einer turbulenten Woche und vor unsicherer naher Zukunft - acht Spieler sagten dem SC Borea ade - verschrieb Trainer Ignjac Kresic seinen Oberliga-Kickern einen freien Sonnabend und Sonntag. Der Chef konnte bei den letzten Einheiten gerade mal ein Fähnlein von 14 Aufrechten um sich scharen: immerhin eine komplette Mannschaft, "aber was für eine..." Denn zu den Abwanderern zählen zum größten Teil Stammkräfte, die alle bisherigen vier Punktspiele bestritten hatten: Lars Krüger (nach Görlitz), Jakob Schütze, Philipp Masak (beide Bautzen), Erik weskott (Kamenz), Athanasios Tsourakis (TuRU Düsseldorf).

"Ich weiß noch nicht, wie's weitergehen soll und ob ich bleibe", sagt der 44-Jährige. "Bis jetzt habe ich mir große Mühe gegeben, aber ich brauche ja eine Mannschaft. Wir müssen Gespräche führen. Ich muss abwarten, was die nächsten Tage bringen, werde mir übers Wochenende Gedanken machen und sehen, was passiert. Und es muss etwas geschehen. Die Mannschaft und ich müssen Zeichen geben."

Die A-Junioren, die ihre nächste Regionalliga-Partie am kommenden Sonntag in Babelsberg bestreiten, durften ebenfalls "nach einem scharfen Freitagstraining einschließlich Spielformen ein freies Wochenende verbringen", berichtet Coach Michael Kiontke. Von den zwei Bulgaren hat Toni Tasev jetzt die Spielberechtigung erlangt. Auch ansonsten ist der 60-Jährige "nicht untätig: Ein Spanier trainiert mit, dazu einer, der ein Jahr in England gespielt hat." Bereits vor zehn Tagen hatte Kiontke den "starken" Sebastian Heine von Dynamo in den Jägerpark gelotst, der seine Stürmerqualitäten schon beim 4:2 über die Reinickendorfer Füchse zeigte.

Zur Schieflage im Verein äußert Michael Kiontke: "Es gibt nur eine Chance: Wir müssen enger zusammenrücken, uns alle an einen Tisch setzen. Das ist eine Frage der Organisation. Ich habe ein paar ältere A-Junioren, die in der Ersten spielen könnten. In unserem Nachwuchs gibt es immer noch richtig gute Leute. Wir dürfen auf keinen Fall abrutschen. Die Probleme kommen, wenn ein paar ausscheren." Kiontke selbst, der bislang keinen richtigen Vertrag in der Tasche hat, hegt noch keine Gedanken ans Gehen: "Die Jungs haben sich an mich gewöhnt; auch die Eltern sind begeistert von ihren Sprösslingen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.09.2011

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