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Blau-Weiß Blasewitz erwartet das Team aus Großhesselohe und reist nach Pforzheim

Tennis Blau-Weiß Blasewitz erwartet das Team aus Großhesselohe und reist nach Pforzheim

In den kommenden beiden Partien werden die Dresdner Spieler erneut hart gefordert, denn Großhesselohe und Pforzheim sind von der Papierform her die schwersten Gegner für die Sachsen, die erneut nicht in Bestbesetzung antreten können.

Der TC Blau-Weiß Blasewitz hat am Wochenende wieder ein Doppelprogramm zu stemmen.

Quelle: Archiv

Dresden. Beim Doppelprogramm des Wochenendes bekommt es Blau-Weiß Blasewitz mit zwei Spitzenmannschaften zu tun. Am Freitag ab 13 Uhr gastiert der noch ungeschlagene Spitzenreiter TC Großhesselohe auf der Anlage im Waldpark. Schon einen Tag später treten die Dresdner die sehr weite Reise nach Baden-Württemberg an, wo am Sonntag der Vorjahreszweite TC Wolfsberg im über 500 Kilometer entfernten Pforzheim der nächste Gegner ist. Von der Papierform stehen die Schützlinge von Tomas Jiricka vor den beiden schwersten Aufgaben der Saison. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Blasewitzer nicht in Bestbesetzung antreten können.

Zumindest für die Freitagspartie gegen die Rand-Münchner aus Großhesselohe steht dies hundertprozentig fest. Denn bei zwei in dieser Woche stattfindenden ATP-Challenger-Turnieren zogen am Donnerstag gleich drei Blasewitzer Asse ins Einzel-Viertelfinale ein. Der Slowake Andrej Martin wurde im italienischen Biella bisher seiner Favoritenstellung gerecht. Der Weißrusse Uladzimir Ignatik und der junge Tscheche Zdenek Kolar schafften dies in Prag gegen höher eingestufte Gegner schon etwas überraschend. „Natürlich wussten wir, dass eine solche Situation eintreten kann und haben uns für alle Eventualitäten gewappnet. Klar ist nun aber auch, dass wir gegen Großhesselohe die haushohen Außenseiter sind. Aber ich bin sicher, dass auch die Spieler, die wir im zweiten Heimspiel aufbieten, unseren treuen Fans große Kämpfe bieten und den Spitzenreiter fordern werden“, unterstreicht der Blasewitzer Teammanager Sven Grosse.

Mit den Tschechen Jan Satral und Vaclav Safranek führen nun am Freitag zwei Spieler das Blasewitzer Team gegen Großhesselohe an, die in Prag spätestens in der zweiten Runde ausgeschieden sind. Aber es gibt es auch da noch ein kleines Fragezeichen. Denn der 25-jährige Jan Satral hat sich in Prag bei seiner Drei-Satz-Niederlage gegen den Polen Hubert Hurkacz eine Rückenverletzung zugezogen. „Wir sind zwar zuversichtlich, dass er wieder fit ist und unsere Mannschaft als Nummer eins ins schwere Spiel gegen Großhesselohe führen kann. Doch grünes Licht gibt es von ihm noch nicht“, so Sven Grosse. Zum Freitagsaufgebot der Gastgeber gehören außerdem Sachsens Tennis-Rekordmeister Christian Haupt, die Tschechen Michal Schmid, Michal Franek und Lubomir Majsajdr sowie der Slowake Juraj Masar.

Indes besteht durchaus noch berechtigte Hoffnung, dass sich die akuten Blasewitzer Besetzungsprobleme bis zum Sonntag-Spiel in Pforzheim deutlich entspannen könnten. So schließt Grosse selbst einen Einsatz von Andrej Martin nicht aus, wenn der Slowake in Biella im Einzel und Doppel noch vorzeitig scheitern sollte. Indes fällt der junge Deutsche Peter Heller, der im Vorjahr erstmals für Blasewitz spielte und gleich eine große Stütze war, für diese Saison leider komplett aus. Der 23-Jährige hat sich vor Kurzen einer Handoperation unterziehen müssen.

Von Rolf Becker

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