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Blasewitzerinnen erwarten Iphitos München zum großen Finale im Waldpark

Tennis Blasewitzerinnen erwarten Iphitos München zum großen Finale im Waldpark

Am letzten Spieltag in der Regionalliga Südost empfangen die Damen des TC Blau-Weiß den MTTC Iphitos München zum Endspiel um den Titel und den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Blasewitzerinnen gehen in dieses Spiel wegen der geringfügig besseren kleinen Punkte sogar als Spitzenreiter.

Ani Amiraghyan und ihre Mitspielerinnen kämpfen im Waldpark gegen München um den Aufstieg.

Quelle: Christian Modla

Dresden. Am Sonnabend steigt auf der Anlage im Waldpark der erste ganz große Tennis-Höhepunkt dieser Freiluftsaison in Dresden. Am letzten Spieltag in der Regionalliga Südost empfangen die Damen von Blau-Weiß Blasewitz den MTTC Iphitos München zu einem echten Endspiel um den Titel und direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Blasewitzerinnen gehen in dieses Spiel wegen der geringfügig besseren kleinen Punkte sogar als Spitzenreiter. Doch das hat nur sekundäre Bedeutung, denn der Sieger dieser Begegnung ist auch der künftige Zweitligist.

Die Münchnerinnen galten schon vor Saisonbeginn als absoluter Top-Favorit und haben an ihrem Saisonziel 2. Bundesliga auch nie einen Zweifel gelassen. Solche Ansprüche haben die Dresdnerinnen nie gestellt. Die Schützlinge von Tomas Jiricka gehören erst seit dem vorigen Jahr wieder der dritthöchsten deutschen Spielklasse an und landeten 2015 mit einem vierten Platz in der Endabrechnung im Mittelfeld der Tabelle. „Was die Truppe schon bis jetzt vollbracht hat, das verdient allerhöchste Anerkennung. Natürlich wollten wir so lange wie möglich oben mitmischen, doch dass wir es am letzten Spieltag noch selbst in der Hand haben, sogar nach den Sternen zu greifen, das ist einfach riesig“, lobt Jiricka und freut sich besonders darüber, dass „sich an der Seite der ausländischen Profis die heimischen Spielerinnen sehr gut entwickelt haben und hohen Anteil am bisher so erfolgreichen Abschneiden haben.“ Die Jüngste von ihnen, die noch 15-jährige Emily Welker, ist bei fünf Einsätzen im Einzel sogar noch ungeschlagen und hat von sechs Doppeln auch vier gewonnen. Zum Stammaufgebot zählen mit Marlene Herrmann, Sarah-Maria Richter und Lina Lächler auch noch vier weitere Deutsche.

Gegen München kann Jiricka aus dem Vollem schöpfen. Auch die rumänische Nummer eins Irina Maria Bara, die in dieser Saison noch ungeschlagen ist (je vier Siege in Einzel und Doppel), ist wieder mit dabei. Dazu die Armenierin Ani Amiraghyan sowie die Tschechinnen Zuzana Zalabska und Miriam Kolodziejova, die erst seit dieser Saison für Blasewitz spielt. Mit Nikola Horakova hält sich auch noch eine weitere Tschechin für einen eventuellen Einsatz im Doppel bereit. „Wir sind jedenfalls gerüstet, und ich traue unseren Mädels auch in diesem Endspiel alles zu. Favorit sind aber doch die Münchnerinnen“, meint Jiricka.

Die Gäste haben wie Blasewitz auch alle Spiele gewonnen, dabei aber ihre nominell beiden besten Spielerinnen noch nicht ein einziges Mal eingesetzt. Das sind die beiden Bulgarinnen Aleksandrina Naydenova und Isabella Shinikova, die in der Weltrangliste wesentlich höher platziert sind als die Spanierin Estrella Cabeza Candela, die in den bisherigen Spielem bei München die Spitzenposition einnahm. Diesmal könnte es anders kommen.

Von Rolf Becker

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