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Blasewitzerin Bara erst im Halbfinale gestoppt

Tennis Blasewitzerin Bara erst im Halbfinale gestoppt

Irina-Maria Bara, die Nummer eins des Tennis-Drittligisten Blau-Weiß Blasewitz, ist in Tunesien erfolgreich auf Punktejagd für die Weltrangliste gegangen. Letzte Woche erreichte die Rumänin, die am 18. März ihren 21. Geburtstag feierte, beim mit 10 000 Dollar Preisgeld dotierten ITF-Future-Turnier im bekannten Badeort Hammamet das Halbfinale.

Hammamet. Irina-Maria Bara, die Nummer eins des Tennis-Drittligisten Blau-Weiß Blasewitz, ist in Tunesien erfolgreich auf Punktejagd für die Weltrangliste gegangen. Letzte Woche erreichte die Rumänin, die am 18. März ihren 21. Geburtstag feierte, beim mit 10 000 Dollar Preisgeld dotierten ITF-Future-Turnier im bekannten Badeort Hammamet das Halbfinale.

Nach klaren Zwei-Satz-Siegen gegen Lana Tischenko aus Moldawien und die Portugiesin Maria Palhoto setzte sich die Blasewitzerin gegen die junge Deutsche Katharina Hobgarski vom Zweiligisten BASF TC Ludwigshafen mit 6:4, 6:0 durch. Nach einem sehr hart umkämpften ersten Satz feierte Irina Maria Bara noch einen in dieser Höhe nicht zu erwartenden klaren Sieg. Denn die 18-jährige Katharina Hobgarski wurde im letzten Winter in Essen deutsche Hallen-Jugendmeisterin in der Altersklasse U 18 und sorgte danach in Biberach mit dem Gewinn des Vizetitels bei den Damen für eine Riesenüberraschung. Sie gab sich erst im Endspiel gegen die haushohe Favoritin Anna-Lena Friedsam (Weitrangliste Nummer 52) geschlagen.

Hobgarski steht in der aktuellen deutschen Damen-Rangliste bereits auf dem 20. Platz. Dort ist auch Irina-Maria Bara als in einem deutschen Verein spielende Ausländerin eingestuft, aber als Nummer 41 klar hinter Hobgarski. Nach diesem Superauftritt ging Irina-Maria Bara auch mit sehr guten Chancen ins Halbfinale. Deshalb kam die klare 2:6, 0:6-Niederlage der Blasewitzerin im Kampf um den Einzug in das Endspiel gegen Claudia Giovine aus Italien umso überraschender. Am Sonntag gewann die 25-jährige Italienierin dann das Endspiel gegen Baras junge rumänische Landsfrau Elena Gabriela Ruse (18) auch glatt mit 6:4, 6:0.

In der Vorwoche bestritt die Blasewitzer Spitzenspielerin schon ein gleichrangiges ITF-Turnier in Hammamet und wurde da letzten Sonntag erst im Endspiel von der über 100 Plätze vor ihr in der Weltrangliste stehenden 24-jährigen Bulgarin Isabella Schinikova hauchdünn mit 6:1, 4:6, 7:6(7:2) gestoppt. Irina-Maria Bara hat in Tunesien wertvolle Punkte für die Weltrangliste erkämpft, die in einer Woche nach Abschluss des Turniers in Miami eingerechnet werden.

Von Rolf Becker

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