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Blasewitzer verzichten auf Damen-Aufstieg in die 3. Liga

Blasewitzer verzichten auf Damen-Aufstieg in die 3. Liga

Der Aufstieg von gleich drei Mannschaften des TC Blau-Weiß Blasewitz in höhere Tennis-Spielklassen wurde im Waldpark als bisher größter Erfolg in der Vereinsgeschichte gefeiert.

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Die 13-jährige Emily Welker ist auf dem Sprung in die 1. Mannschaft, wird aber weiter nur in der Ostliga spielen.

Quelle: Rolf Becker

An erster Stelle steht dabei natürlich, dass die Herren zum erst zweiten Mal nach 2006 im kommenden Jahr in der 2. Bundesliga spielen. Aber auch der Doppelaufstieg der Damen - die erste Garnitur in die Regionalliga Südost, also deutschlandweit in die 3. Liga und die zweite in die Ostliga - stellt den Blaserwitzern ein gutes Zeugnis aus.

Umso mehr überraschr, dass auf den Aufstieg der ersten Damen verzichtet werden soll. Was sind die Gründe? Will man sich in Blasewitz ganz und gar auf die Zweitliga-Herren konzentrieren? Deren Teamchef Sven Grosse, der als Vorsitzender des Fördervereins des TC Blau-Weiß auch für die Finanzierung der Spitzenmannschaften verantwortlich ist, verneint dies: "Sowohl Landestrainer Thomas Völker als auch unser Clubtrainer Tomas Jiricka haben eine Analyse vorgelegt, dass die jungen Spielerinnen noch nicht so weit sind, um in der kommenden Saison in der Regionalliga gut bestehen zu können." Der Blasewitzer Clubchef Michael Stephan sieht das ebenso: "Wir haben sehr lange und intensiv beraten. Die von den Trainern vorgebrachten Argumente für ein weiteres Jahr Ostliga schienen uns schlüssig. So wurden Talente wie Lina Lächler und Laura Kretzschmar durch Verletzungen in ihrer Entwicklung zurückgeworfen."

Rainer Dausend, Präsident des Sächsischen Tennis Verbands (STV), teilt die Meinung "seines" Landestrainers indes nicht: "Allein schon durch die Tatsache, dass am Sportgymnasium unsere jungen Spielerinnen vereint sind und für Blasewitz spielen, sind die Voraussetzungen für Leistungstennis in diesem Club so gut wie noch nie zuvor und wie bei keinem anderen Tennis-Verein im Osten. Deshalb hoffe ich auch, dass die Entscheidung noch einmal überdacht wird."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.10.2013

Rolf Becker

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