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Blasewitzer Damen in Berlin klar geschlagen

Blasewitzer Damen in Berlin klar geschlagen

Schon vor dem in zwei Wochen stattfindenden Punktspielfinale in der Tennis-Ostliga haben die Damen von Blau-Weiß Blasewitz alle Chancen auf den Gewinn des Titels verspielt.

Denn beim SV Berliner Bären mussten die Schützlinge von Tomas Jiricka überraschend die erste Niederlage hinnehmen, die mit 3:6 sogar recht deutlich ausfiel. Denn der SC Charlottenburg feierte mit dem 8:1 gegen die zweite Blasewitzer Vertretung einen weiteren klaren Sieg. Damit gehen die Berlinerinnen als einzige ungeschlagene Mannschaft und zudem mit dem deutlich besseren Spielverhältnis ins "Endspiel".

Fast mehr noch als die Niederlage enttäuschte, wie sang- und klanglos sich die junge erste Blasewitz Garnitur bei den kampfstarken Bären in der Hauptstadt ihrem Schicksal ergab. "Nicht nur in spielerischer Hinsicht hatten unsere jungen Spielerinnen deutliche Defizite, auch die gesamte Einstellung stimmte bei den meisten nicht. Das hat mich schon arg enttäuscht. Zudem hat das Spiel die Erkenntnis gebracht, dass wir mit nur einer Tschechin im Team gegen einen solchen Gegner offensichtlich noch nicht bestehen können", stellte der Blasewitzer Teammanager Sven Grosse nach der Pleite sichtlich ernüchtert fest.

Die Blasewitzer Niederlage deutete sich schon nach den Einzeln an, denn danach lagen die Gäste bereits mit 2:4 im Rückstand. Natürlich erfüllte die Tschechin Zuzana Zalabska wieder ihre "Pflicht", denn die 28-jährige Weltranglistenspielerin setzte sich im Spitzenspiel gegen die Polin Katarzyna Pyka mit 6:0, 7:5 durch. Ansonsten holte aber nur die länger verletzte 15-jährige Laura Kretzschmar einen weiteren Einzelpunkt für Blasewitz. Sie bot beim 1:6, 6:2, 10:5-Sieg gegen Chantal Lill sowohl spielerisch als auch kämpferisch eine sehr gute Leistung und bekam dafür viel Lob vom "Chef" Grosse.

Die übrigen Blasewitzerinnen aber enttäuschten. Die größte Kritik musste Marlene Herrmann über sich ergehen lassen. Die 16-Jährige ließ bei der 1:6, 2:6-Niederlage gegen die hinter ihr in der deutschen Rangliste stehende Laura Reinhard neben spielerischen Defiziten auch jegliche kämpferische Einstellung vermissen. Aber auch Sarah-Maria Richter, Lina Kunert und Emily Welker blieben in ihren Einzeln ohne Satzgewinn. Damit kam es, wie es kommen musste. Denn mit dieser Mannschaft war ein 2:4 in den Doppeln nicht mehr aufzuholen. Zuzana Zalabska und Marlene Herrmann sorgten mit ihrem Sieg nur noch für Ergebniskosmetik. Glück im Unglück: Der mögliche Aufstieg in die Regionalliga Südost geriet auch durch diese Niederlage nicht ernsthaft in Gefahr.

Für die zweite Blasewitzer Mannschaft besteht auch nach dem 1:8 beim SC Charlottenburg weiter die reale Chance auf den Klassenerhalt. Denn auch der zweite Aufsteiger 1. TC Magdeburg ist weiter ohne Punktgewinn geblieben. Für den Blasewitzer Ehrenpunkt sorgte wieder einmal die Kapitänin Stephanie Noriega Maggiolo, die ihr Einzel gegen Alena Sander 6:4, 5:7, 10:3 gewann.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.06.2014

rb

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