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Blasewitzer Aufstiegsträume erfüllen sich nicht

Blasewitzer Aufstiegsträume erfüllen sich nicht

Die Punktspielsaison 2014 in der Gruppe Süd der 2. Tennis-Bundesliga der Herren wurde gestern mit dem Titelgewinn des 1. FC Nürnberg, der damit direkt den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte, abgeschlossen.

Damit erfüllten sich die geheimen Träume des TC Blau-Weiß Blasewitz, die durch den 5:4-Sieg am Freitag im Heimspiel gegen die Nürnberger neue Nahrung erhalten hatten, nicht. Mit der gestrigen 2:7-Niederlage beim SC Uttenreuth fielen die Blasewitzer mit 8:6 Zählern noch hinter den punktgleichen Vertretungen des TC Wolfsberg Pforzheim und SC Uttenreuth auf den vierten Platz zurück.

"Das ist doch für einen Aufsteiger immer noch eine sehr gute Platzierung. Der Klassenerhalt, der vor Saisonbeginn unser erklärtes Ziel war, geriet in keiner Phase in Gefahr. Zwischenzeitlich hat unsere Truppe sogar die Tabelle angeführt und war auch am letzten Tag noch voll im Rennen um den Titel und Aufstieg. Insgesamt sind wir also mit dem Abschneiden sehr zufrieden", zog gestern kurz nach der Partie in Uttenreuth der Blasewitzer Teammanager Sven Grosse eine erste Bilanz.

Auch nur annähernd so hoch wie nun zum Abschluss in Uttenreuth haben die Blasewitzer in dieser Saison noch nie verloren. "So unglücklich wie hier ist es aber auch in keinem Spiel für uns gelaufen. Das hing auch damit zusammen, dass sich die Plätze nach starkem Regen in der Nacht zuvor in einem sehr schlechten Zustand befanden", stellte der Blasewitzer Cheftrainer Tomas Jiricka sachlich fest. Nach klaren Niederlagen des sächsischen Rekordmeisters Christian Haupt und des Tschechen Michal Konecny sorgte dessen Landsmann Michal Franek für das 1:2. Damit kam wieder berechtigte Hoffnung auf. Zumal durch Uladzimir Ignatik, der nach seinem Viertelfinal-Aus beim ATP-Turnier in Liberec sofort nach Uttenreuth geeilt war, im Spitzenspiel gegen den Slowenem Janez Semrajc der Ausgleich zum 2:2 möglich schien. Doch bei 6:5-Führung im ersten Satz knickte der weißrussische Daviscup-Spieler auf den weichen Plätzen um und war nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte. So erklärt sich auch seine 6:7(2:7), 3:6-Niederlage.

Damit gerieten die Blasewitzer endgültig auf die Verliererstraße. Als auch die beiden Tschechen Michal Schmid und Lubomir Majsajdr, der sich ebenfalls an der Schulter verletzte, ihre Spiele verloren hatten, lagen die Blasewitzer schon nach den Einzeln aussichtslos mit 1:5 im Rückstand. Der abschließende Sieg des Duos Schmid/Franek, der zum 2:7-Endstand führte, stellte so nur noch Ergebniskorrektur dar. Das nur knapp 5000 Einwohner zählende mittelfränkische Uttenreuth ist offensichtlich kein gutes Pflaster für die Blasewitzer. "Schon vor zwei Jahren verloren wir hier das Spitzenspiel der Regionalliga mit 3:6 und damit war der schon damals mögliche Aufstieg in die 2. Bundesliga futsch", hat Grosse schlechte Erinnerungen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.08.2014

Rolf Becker

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