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Blasewitzer Andrej Martin unter den Top 100 der Welt

Tennis Blasewitzer Andrej Martin unter den Top 100 der Welt

Die Nummer eins des Zweitligisten Blau-Weiß Blasewitz hat sich mit dem Finaleinzug beim ATP-Turnier im kroatischen Umag einen großen Traum erfüllt, denn auch wenn das Endspiel in Istrien gegen einen Italiener verloren ging, drang der Slowake erstmals in der Weltrangliste unter die Top 100 vor.

Andrej Martin schwimmt auf einer Erfolgswelle und wird nun in der Weltrangliste als Nummer 98 geführt.

Quelle: Archiv/Manig

Dresden. Andrej Martin, die Nummer eins des Tennis-Zweitligisten Blau-Weiß Blasewitz, konnte sich innerhalb kürzester Zeit gleich zwei große sportliche Wünsche erfüllen. Am späten Sonntagabend stand der 26-jährige Slowake im kroatischen Umag zum ersten Mal in seiner sportliche Karriere im Endspiel eines „großen“ ATP-Turniers. Denn Umag gehört zur sogenannten 250´er Serie der ATP, und das Preisgeld ist mit 520 000 Euro entsprechend hoch. Zwar musste sich der Blasewitzer im Endspiel dem Italiener Fabio Fognini mit 4:6, 1:6 geschlagen bekennen, doch die 150 Punkte, die Martin für den Einzug ins Finale gutgeschrieben bekam, reichten ihm zum erstmaligen Einzug unter die besten 100 der Welt im Einzel. Konkret weist ihn die am Montag von der ATP veröffentlichte Weltrangliste als Nummer 98 aus, wodurch er sich gegenüber der Vorwoche gleich um 26 Plätze verbesserte.

Allein die Tatsache, dass Andrej Martin in Umag auf dem Weg ins Finale durchweg Top-100-Spieler bezwang, beweist, dass er sich nun auch selbst völlig zu Recht in dieser illustren Gesellschaft befindet. Die von ihm in Kroatien bezwungenen Spieler sind der Kroate Segyi Stakhowsy (aktuell Nummer 89), sein slowakischer Landsmann Martin Klizan, (30), der vor einer Woche sensationell die German Open in Hamburg gewann, der Portugiese Joao Sousa (36)und im Halbfinale der Argentinier Carlos Berlocq (74). Natürlich hat sich der Finaleinzug von Umag auch finanziell für Andrej Martin gelohnt, denn er kassierte mit 43.430 Euro nach den diesjährigen French Open sein bisher höchstes Preisgeld. In dieser Woche bestreitet Martin nun im italienischen Biella schon sein nächstes ATP-Turnier, und bei diesem Challenger (85 000 Euro Preisgeld) startet er sogar als Titelverteidiger.

Wie lässt sich dieses sehr erfolgreiche Auftreten bei Weltranglistenturnieren mit den Blasewitzer Zweitliga-Punktspielen in Einklang bringen? In den bisherigen drei Spiele war Andrej Martin bekanntlich nicht dabei. „Das war auch von vornherein nicht vorgesehen. Natürlich wird ein Einsatz in Punktspielen immer schwieriger, je erfolgreicher ein Spieler bei internationalen Turnieren abschneidet. Aber ich bin nach wie vor zuversichtlich, dass Andrej zweimal für uns spielt und wir ihn so unseren vielen Anhängern präsentieren können“, meint der Blasewitzer Teammanager Sven Grosse.

Von Rolf Becker

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