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Blasewitzer Andrej Martin scheidet bei den French Open aus

Tennis Blasewitzer Andrej Martin scheidet bei den French Open aus

In der dritten Runde kam für Andrej Martin das Aus. Der 26 Jahre alte Slowake, der für den TC Blau-Weiß Blasewitz spielt, musste sich nach einem harten Match gegen den Kanadier Milos Raonic mit 6:7, 2:6, 3:6 geschlagen geben. Dennoch kann Martin mehr als zufrieden aus Paris nach Hause fahren. Allein vom gewonnenen Preisgeld her hat sich sein Ausflug richtig gelohnt.

Andrej Marin kämpfte gegen Milos Raonic, doch der Favorit setzte sich am Ende wie erwartet doch durch.

Quelle: AFP

Paris/Dresden. Für das Blasewitzer Tennis-Ass Andrej Martin ist am Freitag in der dritten Runde der French Open in Paris nicht unerwartet das Aus gekommen. Aber auch gegen den haushoch favorisierten 25-jährigen Kanadier Milos Raonic, der in seiner Karriere schon acht ATP-Turniere als Sieger beenden konnte und aktuell die Nummer neun der Welt ist, lieferte der 26-jährige Slowake einen großen Kampf. Vor allem den ersten Satz gestaltete Martin vollkommen ausgeglichen und verlor den erst nach eineinviertel Stunden mit 6:7 (4:7). Ganz besonders bemerkenswert ist es, dass Martin gegen den 1,96 Meter großen Aufschlag-Riesen drei Breaks schaffte. Das reichte aber nicht für eine weitere Sensation, denn am Ende siegte der Favorit mit 7:6, 6:2, 6:3.

Dennoch hat die Blasewitzer Nummer eins in Paris 2016 den bisher mit Abstand größten Erfolg in seiner sportlichen Karriere errungen. Das wird an einigen Fakten deutlich. Mit der großen Nachwuchshoffnung Alexander Zwerew ist nur ein einziger Deutscher so weit wie der Blasewitzer gekommen. Noch nie zuvor hat Martin auch nur annähernd bei einem Turnier soviel an Preisgeld kassiert wie bei diesen French Open, nämlich etwa 90 000 Euro. Zum Vergleich: Bei bisher zwölf Turnieren, an denen er zuvor in diesem Jahr teilnahm, kamen insgesamt etwa 150 00 Euro zusammen.

Mindestens genau so wichtig für ihn sind aber die 90 Punkte. Dadurch erreicht er in der nächsten Weltrangliste, die die ATP nach Abschluss der French Open am 6. Juni herausgibt, wahrscheinlich die beste Platzierung seiner Karriere. Bisher war das der 119. Platz, den er am 16. September 2013 einnahm. Das könnte dann sogar reichen, um erstmals ohne Qualifikation in das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers zu kommen. Das nächste ist übrigens vom 27. Juni bis 10. Juli das in Wimbledon. Aber auch das steht definitiv fest: Die Dresdner Sportanhänger können das Blasewitzer Ass im Sommer live auf der Anlage im Waldpark erleben. „Andrej wird mindestens zwei Punktspiele in der 2. Bundesliga bestreiten“, verspricht Teammanager Sven Grosse.

Von Rolf Becker

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