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Blasewitz verliert auch in Pforzheim

Tennis Blasewitz verliert auch in Pforzheim

Nach der 3:6-Niederlage am Freitag im Waldpark gegen den Spitzenreiter TC Großhesselohe verlor Blau-Weiß Blasewitz in der 2. Tennis-Bundesliga der Herren auch beim Vorjahreszweiten TC Wolfsberg Pforzheim mit 3:6. Auch wenn die Dresdner damit das Doppelprogramm ohne Punktgewinn beendeten, bekamen sie von ihrem Teammanager Sven Grosse Lob.

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Vaclav Safranek gab sich erst nach hartem Kampf geschlagen.

Quelle: Harry Rubner

Pforzheim. Nach der 3:6-Niederlage am Freitag im Waldpark gegen den Spitzenreiter TC Großhesselohe verlor Blau-Weiß Blasewitz in der 2. Tennis-Bundesliga der Herren auch beim Vorjahreszweiten TC Wolfsberg Pforzheim mit 3:6. Auch wenn die Dresdner damit das Doppelprogramm ohne Punktgewinn beendeten, bekamen sie von ihrem Teammanager Sven Grosse Lob: „Bekanntlich mussten wir diese beiden Spiele mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft bestreiten. Doch wie sich diese Truppe geschlagen hat und vor allem kämpferisch alles gegeben hat, das verdient höchste Anerkennung. So sind am Ende auch zwei unter diesen Umständen noch sehr achtbare Ergebnisse zustande gekommen.“

Wie sehr die Blasewitzer durch das sehr gute Abschneiden seiner Asse Andrej Martin, Uladzimir Ignatik und Zdenek Kolar bei internationalen Turnieren in beiden Spielen geschwächt waren, wird auch darin sichtbar, dass nun mit dem Tschechen Vaclav Safranek die nominelle Nummer fünf die Spitzenposition besetzen musste. Der 22-jährige Neu-Blasewitzer löste diese schwere Aufgabe auch in Pforzheim sehr ordentlich und gab sich dem fast 100 Plätze vor ihm in der Weltrangliste stehenden Italiener Ricardo Bellotti erst nach starkem Kampf mit 4:6, 6:7 (4:7) geschlagen. Zwei Tschechen, die durchaus schon die Bezeichnung Blasewitzer Urgesteine verdienen, wuchsen aber förmlich über sich hinaus, Der 27-jährige Michal Schmid, der bereits die fünfte Saison für das Team im Waldpark spielt und damit als nominelle Nummer sieben nicht einmal zum diesjährigen Sechser-Stamm zählt, rang an zweiter Stelle spielend den deutlich höher eingestuften Italiener Stefano Travaglia mit 6:3, 3:6, 10:7 nieder. Für noch mehr Aufsehen sorgte aber sein gleichaltriger Landsmann Michal Franek, der sogar schon seit 2009 ununterbrochen ein Blasewitzer ist. Gegen Marko Lenz feierte er einen klaren 6:3, 6:4-Sieg und brachte damit die Blasewitzer wie schon Freitag gegen Großhesselohe zwischenzeitlich sogar mit 2:1 in Führung. Danach gewann er zusammen mit Vaclav Safranek auch noch das Spitzendoppel und beendete damit das Wochenende mit einer makellosen 4:0-Bilanz. Denn auch gegen Großhesselohe hatte er schon sein Einzel und das Doppel mit Christian Haupt siegreich beendet und holte damit in beiden Spielen alle möglichen vier Punkte. Zum Sieg gegen die sehr stark besetzten Pforzheimer reichte das jedoch wie erwartet nicht. Denn Christian Haupt, der Slowake Juraj Masar und der Tscheche Lubomir Majsajdr verloren ihre Einzel. Damit gingen die Dresdner mit einem 2:4-Rückstand in due Doppel, von denen nur eins gewonnen und zwei verloren wurden.

Trotz der beiden Niederlagen behauptet Blasewitz mit 2:8 Punkten den siebenten und damit einen Nichtabstiegsplatz. Hinter den Dresdnern rangieren TC Uttenreuth (ebenfalls 2:8, aber das schlechtere Spielverhältnis) und TC Amberg am Schanzl (0:10), die beide am Wochenende ebenfalls zweimal verloren. „Wir holen die für den Klassenerhalt noch nötigen Punkte. So sehr wir unseren Assen internationale Erfolge gönnen, für die wichtigsten Spiele des Jahres brauchen wir einige von ihnen schon. Das wird auch der Fall sein“, ist sich Grosse sicher.

Von Rolf Becker

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