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Bitteres Auftaktspiel für Dynamo-Sportdirektor Minge: „Wir müssen einfach abgezockter werden“

Bitteres Auftaktspiel für Dynamo-Sportdirektor Minge: „Wir müssen einfach abgezockter werden“

In der Halbzeitpause war Ralf Minge noch ganz zufrieden. Bei einer Zigarette hinter der Haupttribüne lobte er die Dresdner Profis, die gerade mit einer hochverdienten 1:0-Führung in der Kabine verschwunden waren: „Die machen das richtig gut.

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Ralf Minge

Quelle: dpa

“ Zwar hätte es Minge gern gesehen, wenn Dynamo noch ein zweites Tor vorgelegt hätte, aber der 53-Jährige war nach den ersten 45 Minuten durchaus zuversichtlich, dass es noch zum richtigen Zeitpunkt fallen würde.

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Dynamo Dresden verliert in Frankfurt

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Umso  mehr trauerte der neue SGD-Sportdirektor nach Spielende den schlecht ausgespielten und somit letztlich verpufften Kontern aus der ersten Spielhälfte nach. Der Bruch im Spiel nach Wiederanpfiff gefiel ihm gar nicht: „Wir haben die Balance, die Struktur, die das Spiel in der ersten Halbzeit ausgezeichnet hat, in der zweiten Halbzeit, ein bisschen verloren und sind bitterböse bestraft worden.“

Die mangelnde Torgefahr der Mannschaft, die im Ligavergleich den fünftschlechtesten Sturm (nur 22 Tore aus  21 Spielen) stellt, überraschte den Rückkehrer aus Leverkusen aber nicht groß: „Das Thema Effektivität begleitet uns nicht erst seit heute.“ Dass Dynamo zu sehr mit seinen Chancen sündigt, „das ist ja kein Ausrutscher“. Nun müsse man gemeinsam noch akribischer arbeiten, um im Strafraum des Gegners endlich erfolgreicher zu sein. „Wir müssen dort einfach abgezockter werden“, fordert der frühere Dynamo-Stürmer.

Bei aller Enttäuschung behielt Minge aber die Nerven und vermied es, der Mannschaft vor dem kommenden Heimspiel gegen den FC St. Pauli mit markigen Worten einen zusätzlichen Rucksack aufzubürden. Er verlangte nur mehr Konzentration und Professionalität statt Jammerei und Selbstmitleid, „wir können den Spielbetrieb ja nicht einstellen“. Mit der hohen Erwartungshaltung der Fans müsse die Mannschaft am kommenden Sonntag nun klar kommen: „Wir sind im Leistungssport unterwegs – da ist Druck das Normalste von der Welt.“

JOL

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