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Bittere Diagnose: DSC muss lange auf Pencova verzichten

Bittere Diagnose: DSC muss lange auf Pencova verzichten

Für die DSC-Volleyballerinnen geht es heute Abend (19 Uhr) in der MBS Arena am Potsdamer Luftschiffhafen um alles oder nichts. Vor der Saison hatte sich der deutsche Vizemeister das Ziel gesetzt, endlich wieder einmal das DVV-Pokalfinale in Halle/Westfalen zu erreichen.

Heute wollen die Elbestädterinnen im Achtelfinale die erste Hürde auf diesem Weg nehmen und sich auch gleichzeitig für die 1:3-Niederlage vom Sonnabend an gleicher Stelle revanchieren.

Allerdings kam gestern aus der medizinischen Abteilung keine erfreuliche Botschaft. Nachdem Mittelblockerin Jaroslava Pencova im ersten Satz in Potsdam umgeknickt war, bestätigte sich leider der Verdacht auf eine schlimme Verletzung. Nach eingehender MRT-Untersuchung diagnostizierten die Ärzte im rechten Sprunggelenk einen doppelten Außenbandriss. Vorerst erhielt sie einen Spezialschuh, mit dem der Fuß weitestgehend ruhig gestellt ist. "Sie wird uns auf jeden Fall vier bis sechs Wochen fehlen", erklärte Trainer Alexander Waibl und fügte hinzu: "Jetzt muss Juliane Langgemach in diese Rolle schlüpfen. Ich traue ihr zu, dass sie das gut machen wird", ist der Coach überzeugt. Die Abiturientin, die aus der eigenen Talenteschmiede kommt, feiert heute auch noch ihren 19. Geburtstag. Der Einzug ins Viertelfinale wäre sicher ein besonderes Präsent.

Dass seine Schützlinge nach fünf Tagen bereits heute wieder in Potsdam auflaufen müssen, sieht Alexander Waibl keinesfalls als Nachteil. "Im Gegenteil, wir kennen die Halle, die ganze Atmosphäre und die Erinnerung an die Spielweise des Gegners ist ebenfalls noch ganz frisch." Um diesmal allerdings den Spieß umzudrehen, müssen die Dresdnerinnen deutlich zulegen. "Am Sonnabend hatten wir noch die Sibirien-Reise in den Knochen. Inzwischen haben sich die Mädels ganz gut erholt. Natürlich brauchen wir aber in allen Bereichen eine Steigerung und wir dürfen uns nicht so viele Fehler erlauben", weiß der Coach.

Heute Vormittag absolvieren die DSC-Damen noch ein Abschlusstraining in eigener Halle, bevor es am frühen Nachmittag in Richtung Potsdam geht. Auch Pechvogel Jaroslava Pencova wird mit von der Partie sein. "Ich will die Mannschaft vom Spielfeldrand aus so gut es geht unterstützen", sagte die Slowakin, die den Schock schon einigermaßen verdaut hat.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.11.2013

ah

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