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Bill Stewart verlängert bei den Eislöwen

Eishockey Bill Stewart verlängert bei den Eislöwen

Auf diese Nachricht haben die Fans der Dresdner Eislöwen seit Wochen gewartet. Bill Stewart bleibt auch in der kommenden Saison Trainer des Eishockey-Zweitligisten. Die Verhandlungen mit dem 58-Jährigen hatte sich aufgrund unterschiedlicher Gehaltsvorstellungen beider Seiten einige Zeit hingezogen.


Quelle: Archiv

Dresden. Auf diese Nachricht haben die Fans der Dresdner Eislöwen seit Wochen gewartet. Bill Stewart bleibt auch in der kommenden Saison Trainer des Eishockey-Zweitligisten. Die Verhandlungen mit dem 58-Jährigen hatte sich aufgrund unterschiedlicher Gehaltsvorstellungen beider Seiten einige Zeit hingezogen. Doch jetzt fand man mit dem Italo-Kanadier einen Konsens und setzt die Zusammenarbeit fort. Der ehemalige NHL-Profi, der schon als Coach der Adler Mannheim deutscher Meister geworden war, hatte im Januar die Nachfolge des langjährigen Dresdner Trainers Thomas Popiesch angetreten und die Eislöwen bis ins DEL2-Halbfinale geführt. Unter seiner Leitung entwickelten sich vor allem auch junge Spieler wie Dominik Grafenthin oder Sebastian Zauner deutlich weiter.

Stewart, der sich derzeit daheim in Kanada aufhält, erklärt: „Ich hatte die Möglichkeit, mehr als drei Monate intensiv mit der Mannschaft zu arbeiten. Bei allem was man tut, ist Kontinuität ein wichtiger Faktor. Deshalb sind wir zahlreiche Personalentscheidungen, gerade was Vertragsverlängerungen betraf, schon während der laufenden Saison angegangen. Auch nach meiner Rückkehr nach Kanada war ich in die Prozesse eingebunden. Die Playoff-Phase hat gezeigt, dass wir deutlich mehr in unsere allgemeine Fitness investieren müssen, um bei hoher Belastung Verletzungen vorzubeugen und genügend Luft zu haben, um in den entscheidenden Momenten noch etwas draufsetzen zu können. Auf uns wartet also jede Menge Arbeit, aber ich freue mich sehr drauf, weiter für die Eislöwen tätig sein zu können und die nächsten Schritte zu gehen.“

Geschäftsführer Volker Schnabel meint zur weiteren Zusammenarbeit mit Stewart: „Es freut uns sehr, dass wir uns nach intensiven Gesprächen einigen konnten. Er hat in den letzten Monaten mit seinem Wesen und seinem charakterstarken Auftreten für jede Menge Motivation und Energie gesorgt. Es ist ihm gelungen, für alle Seiten neue Reizpunkte zu setzen. Wir durften bei der Planung jedoch auch unseren angestrebten Kurs der wirtschaftlichen Konsolidierung nicht aus den Augen verlieren, haben Bill aber auch ohne gültigen Vertrag in alle Personalentscheidungen für die neue Spielzeit eingebunden. Umso mehr freut es uns, dass wir gemeinsam mit ihm eine Lösung gefunden haben, um den eingeschlagenen und erfolgreichen Weg in der neuen Saison fortsetzen zu können. Wir arbeiten nun umso intensiver an der zeitnahen Klärung offener Kaderfragen und stehen in täglichem Austausch.“ Anfang August wird Stewart nach Dresden zurückkehren und auch die Spieler werden in der ersten August-Woche anreisen.

In dieser Woche haben die Eislöwen auch die geforderten Lizensierungs-Unterlagen eingereicht. „Die Abgabe dieser Unterlagen stellt einen ersten, bedeutenden Meilenstein in der Saisonvorbereitung dar, nach dessen Erreichen man sich jedoch keinesfalls ausruhen darf. Aber ich bin zuversichtlich, dass unsere Unterlagen vollends den Vorgaben der Liga entsprechen und mit keinen Auflagen zu rechnen ist“, so Volker Schnabel.

Von Astrid Hofmann

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