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Biathlon: Lebenszeichen aus Altenberg

Biathlon: Lebenszeichen aus Altenberg

Bei den Deutschen Biathlon-Meisterschaften am Wochenende im Altenberger Hofmannsloch haben insgesamt 7000 Zuschauer an drei Wettkampftagen für tolle Stimmung und Gänsehautfeeling gesorgt.

Dresden .

Dabei konnten die Fans an allen drei Tagen besonders ihren Lokalmatadoren zujubeln. Mit dreimal Gold, je einmal Silber und Bronze haben die Biathleten des Altenberger Bundesstützpunktes in der Sparkassen-Arena ein deutliches Lebenszeichen ausgesendet.

Noch im April hatte der Stützpunkt knapp vor dem Aus gestanden. Anfang Mai wurde ein rigoroser Neustart strukturell und personell gewagt, wobei Heiko Krause, Präsident des Sächsischen Skiverbandes, damals sagte: "Wir haben nur noch einen Schuss und der muss sitzen." Mit Ilmar Heinicke übernahm ein neuer Mann als Stützpunktleiter und Trainer das Zepter, sorgte seither mit Coach Arne Kluge und der Unterstützung des bisherigen Stützpunktleiters Eberhard Rösch für frischen Wind.

Das bestätigt auch die zweifache Titelträgerin des Wochenendes, Tina Bachmann: "Das Training in Altenberg macht in der neuen Gruppe viel mehr Spaß, wir unterstützen uns alle gegenseitig", sagt die Staffel-Weltmeisterin. Und auch Michael Rösch, mit Gold und Silber dekoriert, sah nicht nur seine eigene Leistung, sondern meinte: "Sicher ist in Altenberg in den letzten Jahren einiges in die falsche Richtung gelaufen, aber jetzt sind wirklich gute Ansätze da. Ilmar Heinicke und Arne Kluge machen sich unheimlich viele Gedanken und die Ergebnisse geben ihnen Recht. Das sieht man vor allem auch an dem Aufwärtstrend bei Nicole Wötzel oder Tom Barth. Die ganze Trainingsgruppe ist mit breiter Brust angetreten", freute sich Rösch über die Fortschritte, auch wenn er selbst demnächst für Belgien starten will. So konnte sich Ex-Juniorenweltmeisterin Nicole Wötzel (SG Klotzsche) nach zwei "Seuchenjahren" mit den Plätzen fünf und sieben bei den Bundestrainern empfehlen und auch Tom Barth, der zur bronzenen Mixed-Staffel gehörte, zeigte als Achter und Elfter in den Einzelrennen aufsteigende Tendenz.

Ilmar Heinicke, dessen kanadische Ehefrau Megan ebenfalls zur Altenberger Trainingsgruppe gehört und bei den Titelkämpfen (außer Konkurrenz) vordere Platzierungen erreichte, haben die Ergebnisse natürlich gefreut, aber er bleibt auf dem Boden: "Wir haben unser Potenzial gezeigt. Aber es bleibt weiterhin viel zu tun, besonders bei den jüngeren Athleten." Bis 2016 haben die Altenberger Zeit, wieder die geforderte Anzahl an Kadern zu entwickeln, bis 2018 müssen alle Anforderungen an einen Bundesstützpunkt erfüllt sein. Astrid Hofmann

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.09.2012

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