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Bianca Walter hofft auf gelungenen Start beim Weltcup-Auftakt in Übersee

Shorttrack Bianca Walter hofft auf gelungenen Start beim Weltcup-Auftakt in Übersee

Die 26-Jährige aus Dresden vertritt ihren Klub Anfang November bei den Weltcups in Calgary und Salt Lake City. Vorab hat die Bundespolizistin hart gearbeitet, um nach Abschluss ihrer Ausbildung noch einmal sportlich durchzustarten.

Bianca Walter aus Dresden möchte in Kanada und den USA gute Ergebnisse erzielen.

Quelle: Archiv

Dresden. Nur mit einem Trio wird Shorttrack-Bundestrainer Miroslav Boyadzhiev in der kommenden Woche zu den ersten beiden Weltcups der neuen Saison nach Übersee reisen. So werden die beiden Dresdner Bianca Walter und Christoph Schubert sowie der Münchner Felix Spiegl die deutschen Farben im kanadischen Calgary (4. – 6. November) und Salt Lake City (USA/ 11. – 13.November) vertreten. Deutschlands Vorzeige-Läuferin Anna Seidel befindet sich dagegen noch im Aufbau-Training. Die 18-jährige Elbestädterin hatte sich im Sommer nach einer schweren Verletzung einer Brustwirbel-OP unterziehen müssen und hofft, dass sie vielleicht beim zweiten Weltcup-Block im Dezember in China und Korea wieder dabei sein kann. Auf jeden Fall starten wird sie beim Heim-Weltcup Anfang Februar in der Energieverbund-Arena.

Bianca Walter fiebert dem Auftritt in Calgary ganz besonders entgegen. Die 26-Jährige hat an die kanadische Olympia-Stadt sehr gute Erinnerungen: „Als ich das erste Mal 2012 dort antrat, bin ich über meine Lieblingsstrecke, die 1000 Meter, deutschen Rekord gelaufen. Der steht heute noch und zudem konnte ich mit Platz sechs mein bisher bestes Einzelresultat bei einem Weltcup erzielen.“ Ob es gleich zum Saisonauftakt wieder so gut läuft, weiß die Elbestädterin noch nicht.

Doch sie ist aus mehreren Gründen zuversichtlich. „Nachdem ich im vergangenen Jahr meine Ausbildung bei der Bundespolizei beendet habe, kann ich mich nur auf den Sport konzentrieren und viel professioneller arbeiten. So haben wir einiges im Training verändert, die Umfänge im Sommer verdoppelt und ich habe fast nur mit den Jungs trainiert. Es hat sich auch bemerkbar gemacht, dass wir schon ab Juli auf dem Eis waren. Sonst war das einen Monat später erst möglich“, berichtet Bianca Walter, der auch die Zusammenarbeit mit Sportpsychologin Grit Reimann seit Jahresbeginn zugutekommt. „Sie hat mir im mentalen Bereich schon viel geholfen“, ist die erfahrene Kurvenflitzerin überzeugt.

So schaffte sie auch die noch einmal verschärfte Norm für die Weltcup-Teilnahme. „Wir müssen dafür neun Runden laufen und eine bestimmte Zeit erreiche, dazu wurde in diesem Jahr auch noch eine Maximalrunde ebenfalls auf Zeit gefordert“, erläutert Walter, die nun hofft, dass sich die Steigerungen im Training im Wettkampf auf internationaler Ebene auszahlen. „Bei den Weltcups sind erst einmal Top-Zwölf-Platzierungen mein Ziel. Mein persönliches Highlight ist natürlich der Heim-Weltcup und die EM im Januar in Turin“, verrät die Athletin. Saison-Höhepunkt sind dann im März die Weltmeisterschaften in Rotterdam.

Von Astrid Hofmann

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