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Beim Champions-League-Auftakt des DSC stehen heute sechs Holländerinnen am Netz

Beim Champions-League-Auftakt des DSC stehen heute sechs Holländerinnen am Netz

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC starten heute bei Azerrail Baku in das "Unternehmen" Champions League. Nachdem der deutsche Vizemeister am Montagabend gut in Aserbaidschan angekommen war, stand gestern Athletik- und Balltraining in der Sport Hall, die erst vor zwei Wochen eingeweiht wurde, auf dem Plan.

Dresden .

Von Astrid Hofmann

Nach der Videoeinweisung am heutigen Vormittag wird nochmals trainiert, bevor um 18 Uhr Ortszeit (15 Uhr deutscher Zeit) die Schiedsrichter das erste Gruppenspiel in Pool D anpfeifen.

"Das sind die Spiele, auf die wir uns besonders freuen, weil wir uns mit der internationalen Spitze messen können", befindet DSC-Regisseurin Mareen Apitz. Bei drei ihrer Mannschaftskolleginnen ist das Kribbeln noch aus einem anderen Grund sehr groß. Denn die Begegnung beider Teams wird zugleich ein "Oranje-Treffen". Mit Judith Pietersen, Robin de Kruijf und Myrthe Schoot auf Seiten des DSC sowie Manon Flier, Caroline Wensink und Debby Stam-Pilon in den Reihen von Baku stehen sich insgesamt sechs holländische Nationalspielerinnen am Netz gegenüber. Für Pietersen und Wensink ist es außerdem noch eine "Familienangelegenheit", denn die beiden sind Cousinen. "Sie war schon immer mein Vorbild", sagt Diagonalangreiferin Judith Pietersen, die sich auch noch auf das Wiedersehen mit ihrem Onkel, dem Vater von Caroline, freut. "Er kommt sogar extra aus Holland angereist", erzählt die DSC-Akteurin.

Im Team der Gastgeber wimmelt es aber auch sonst nur so von Top-Spielerinnen. So gehören mit der italienischen Mittelblockerin Sara Anzanello, der US-amerikanischen Außenangreiferin Megan Hodge oder der polnischen Nationalmannschaftszuspielerin Milena Radecka weitere international erfahrene Athletinnen zum Aufgebot. Betreut wird die Mannschaft vom Italiener Alessandro Chiappini, der trotz seines Star-Ensembles aber dennoch vor dem Dresdner SC warnt: "Wenn man die Stärke des Gegners unterschätzt, macht man einen großen Fehler. Wir sind sicher, dass es gegen die deutsche Mannschaft kein leichtes Spiel wird", so der Coach von Azerrail, der mit seinen Damen das Auftaktmach der Saison gegen den Stadtrivalen Igtisadchi verlor.

Dagegen können die DSC-Damen mit ihrer Generalprobe gegen Potsdam, die sie zum Auftakt der neuen Bundesligasaison mit 3:0 für sich entschieden, zufrieden sein. "Wir haben natürlich noch jede Menge Reserven", weiß auch Trainer Alexander Waibl, hebt jedoch hervor: "Wichtig ist, dass wir gegen Azerrail das Leistungsvermögen zeigen, über das wir zum jetzigen Zeitpunkt verfügen."

Bis auf Anne Matthes (Reha) haben alle Dresdner Spielerinnen die Reise nach Baku mit angetreten. Da der Coach aber nur zwölf Spielerinnen auf die Mannschaftsliste schreiben darf, werden Kerstin Tzscherlich und Juliane Langgemach heute nur auf der Tribüne Platz nehmen. Tzscherlich ist nach einer Knie-Operation ohnehin noch nicht wieder fit und Juliane Langgemach steht nach einem Bänderriss erst seit einer reichlichen Woche wieder im vollen Training.

Die Gäste gehen heute als krasser Außenseiter ins Match - eine Rolle, mit der sie gut leben können. Vielleicht ist je eine Überraschung drin.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.10.2012

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