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Bei den Dresdner Eislöwen brennt der Baum!

Erneute Niederlage Bei den Dresdner Eislöwen brennt der Baum!

Auch wenn Geschäftsführer Volker Schnabel ein "gutes Bauchgefühl" hatte und an einen Sieg der Eislöwen glaubte, es wurde wieder nichts daraus. Und die nur 2166 Zuschauer erlebten fast haargenau das gleiche Szenario wie in den letzten beiden Partien.

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Die Dresdner Eislöwen sind am Boden, die Ravensburger dagegen jubeln, nachdem sie einmal mehr einnetzen konnten. Am Ende gewannen die Towerstars 5:4 n. P.

Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis

Dresden. Auch wenn Geschäftsführer Volker Schnabel ein "gutes Bauchgefühl" hatte und an einen Sieg der Eislöwen glaubte, es wurde wieder nichts daraus. Und die nur 2166 Zuschauer erlebten fast haargenau das gleiche Szenario wie in den letzten beiden Partien. Wieder führten die Dresdner gegen die Ravensburg Towerstars mit zwei Toren und verloren am Ende erneut mit 4:5 (2:1, 2:1, 0:2, 0:0) nach Penaltyschießen. Dabei wurde auch die Schwäche der Hausherren vom Strafpunkt deutlich. Denn nicht nur im abschließenden Penaltyschießen waren sie nicht erfolgreich, sondern schon zweimal zuvor nicht. Nach der Partie gab es Pfiffe und "Popiesch-Raus-Rufe" der frustrierten Fans. Dabei hatte es lange Zeit danach ausgesehen, als könnten die Dresdner endlich eine Wende schaffen.

"Es ist fünf vor zwölf" hatte Geschäftsführer Volker Schnabel im Vorfeld gemahnt, aber zugleich betont: "Das wissen alle Beteiligten." Und so trat die Mannschaft auch von der ersten Minute an auf. Gas geben und den Gegner unter Druck setzen, hieß die Devise. Schon in den ersten Minuten setzten sich die Gastgeber vorm Ravensburger Tor fest. Verzogen anfangs noch Harrison Reed und René Kramer, sorgte Steven Rupprich kurz darauf für den ersten Jubel. Nach Vorarbeit von Mark Cullen netzte der Kapitän aus Nahdistanz zum 1:0 (3.) ein. Nur 25 Sekunden später ließen es die Blau-Weißen erneut klingeln. Dominik Grafenthin bediente Jeff Szwez und der Deutsch-Kanadier markierte seinen ersten Treffer im Eislöwen-Trikot. Ein Start nach Maß.

Einen kleinen Dämpfer gab es jedoch kurz darauf. Als Tomas Schmidt die erste Strafe verbüßte, nutzte Brandon MacLean im Überzahlspiel einen Abpraller und verkürzte auf 1:2 (5.). Die Popiesch-Schützlinge ackerten jedoch weiter, erarbeiteten sich wieder gute Chancen, die sie jedoch nicht nutzen konnten. Als in der 16. Minute Mirko Sacher völlig frei durch war und nur per Foul gestoppt werden konnte, gab es Penalty. Sacher scheiterte jedoch an Ravensburgs Goalie Matthias Nemec. So ging es mit dem knappen Vorsprung in die Pause. Zu Beginn des zweiten Durchgangs musste David Rodman in die Kühlbox und im Powerplay hämmerte Alexander Dück den Puck zum Ausgleich in die Maschen. Nach dieser kalten Dusche schien sich wieder Verunsicherung in Reihen der Dresdner breit zu machen. Aber genau zum richtigen Zeitpunkt befreite "Goldhelm" Harrison Reed sein Team aus der Schockstarre. In der 32. Minute netzte er im Powerplay zum 3:2 ein. Ein ganz wichtiger Treffer, der den Elbestädtern neuen Auftrieb verlieh.

Als David Rodman nur drei Minuten später einen Schuss von Petr Macholda von der blauen Linie zum 4:2 verlängerte, jubelte die Fangemeinde. Aber es war noch nicht aller Tage Abend. Im Schlussdrittel versuchten die Towerstars alles, das Blatt zu wenden. Sie erhöhten den Druck, während die Gastgeber immer passiver wurden. Als die Ravensburger in den letzten Minuten ihren Torhüter herausnahmen, gelang Austin Smith in der 59. Minute der Anschlusstreffer. Aber Sekunden darauf hätten die Dresdner endgültig alles klar machen können. Marius Garten erkämpfte den zweiten Penalty für die Eislöwen in dieser Partie. Aber der 27-Jährige verlor noch vor seinem Schuss die Scheibe.

Das große Zittern begann. Und tatsächlich - 32 Sekunden vor dem Ende besorgte Mathieu Tousignant doch noch den Ausgleich. In der Verlängerung fiel kein Tor mehr. Im Penaltyschießen scheiterten alle vier Eislöwen, während Konstantin Schmidt als vierter Schütze für die Gäste dann doch noch Brett Jaeger überwand und damit seinem Team den Zusatzpunkt sicherte.

Astrid Hofmann

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