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Bei Dynamo Dresden ist Schluss mit lustig

Bei Dynamo Dresden ist Schluss mit lustig

Zwar hat Dynamo noch drei Spiele bis zum Ende der regulären Saison vor der Brust, doch schon am Freitagabend (18 Uhr) könnte im Heimspiel gegen den SC Paderborn eine Vorentscheidung im Kampf um den letzten Nichtabstiegsplatz fallen.

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Zusammenhalt und Kampfgeist werden die Dynamo-Profis gegen den SC Paderborn brauchen, wenn sie im Rennen um einen Nichtabstiegsplatz bleiben wollen.

Quelle: imago/picture point

Verlieren die Schwarz-Gelben das erste von drei "Endspielen", könnte das schon den Knockout bedeuten, wenn die Konkurrenten aus Aue, St. Pauli und Bochum allesamt ihre Spiele gewinnen.

Trainer Peter Pacult war die Anspannung bei der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Spiel anzumerken. Am liebsten wäre der Österreicher gar nicht gekommen, denn er hatte noch weniger zu sagen als sonst. "Was wollen wir noch groß reden? Jeder weiß, was die Uhr geschlagen hat!", ließ er mit ernster Miene verlauten. Seinen Frust über das Resultat und die Art und Weise, wie seine Mannschaft beim 1:3 in Frankfurt ein besseres vergeben hatte, konnte der Wiener nicht verhehlen. Er wehrte sich dagegen, das Ergebnis als Rückschlag einzustufen, wollte aber nicht mehr über die fatale Chancenverwertung wettern: "Es hilft uns nicht, über die Vergangenheit zu reden."

Über die bevorstehende Partie war ihm auch nur wenig zu entlocken. Ob denn der wieder auf dem Trainingsplatz gesichtete Robert Koch wieder einsatzfähig sei? Pacult: "Er hat bei Christian Canestrini sehr gut gearbeitet, war jetzt zweimal mit uns am Ball. Mal schauen, wie die Muskulatur darauf reagiert." Ob denn Tobias Kempe vor dem ersten Spiel gegen seinen Ex-Verein besonders motiviert trainiert habe? Pacult: "Er hat normal trainiert." Wer denn für den mit der fünften gelben Karte auf der Tribüne schmorenden Leitwolf Christian Fiel im zentralen Mittelfeld die Fäden ziehen könnte? Pacult: "Es wäre traurig, wenn ich mir keine Gedanken machen würde." Ob denn Dmitri Chlebossolow nach seinem Debüt als Joker in Frankfurt wieder eine Rolle spielen könnte? "Wenn nichts passiert, wird er wieder im Kader sein", warf der Trainer den Medienvertretern ein paar Bröckchen an "Information" hin. Ja, das Klima wird rauer. Schluss ist's mit lustig.

Interimskapitän Romain Brégerie weiß um den Ernst der Lage: "Wir müssen in den drei Spielen die maximale Punktzahl holen." Sieben Zähler aus den drei Begegnungen seien das Minimum, so der Franzose. Er hofft darauf, dass der Tabellenzehnte von der Pader Dynamo besser liegt als andere Teams: "Sie warten nicht nur, sie wollen auch Tore machen." Die Außenverteidiger seien sehr offensiv: "Das müssen wir für uns nutzen." Zu Hause hat Dynamo aber noch nie gegen die Ostwestfalen gewonnen. Im Hinspiel gab es am 23. November ein 2:2-Unentschieden.

Schiedsrichter ist heute der Student Daniel Siebert (28/Berlin).

Bis Donnerstagmittag waren 28 000 Karten verkauft, Restkarten gibt es am Spieltag ab 10 Uhr. Aus Paderborn werden nur rund 100 Fans erwartet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.05.2013

Jochen Leimert

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