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Beachvolleyball auf dem Altmarkt: Schumacher/Seyfferth freuen sich auf Heimspiel

Beachvolleyball auf dem Altmarkt: Schumacher/Seyfferth freuen sich auf Heimspiel

Für Anni Schumacher und Sandra Seyfferth war das Training gestern schneller vorbei, als ihnen lieb war. Doch ein kräftiger Regenguss vertrieb die beiden Beachvolleyballerinnen vorzeitig aus dem Sand.

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Anni Schumacher (l.) und Sandra Seyfferth albern herum.

Quelle: Norbert Neumann

Die Vorfreude auf ihr Heimspiel beim "smart beach cup" an diesem Wochenende auf dem Altmarkt lässt sich das Duo aber nicht verhageln. "So ein Auftritt vor heimischen Fans ist immer etwas Besonderes. Man sieht viele Freunde und Bekannte wieder, diesmal haben sich sogar viele Anhänger von auswärts angekündigt", freut sich Anni Schumacher, die seit dieser Saison mit der vier Jahre jüngeren Sandra Seyfferth ein Team bildet.

Beide durchliefen die Kaderschmiede des DSC, baggerten und pritschten auch im Sand bis zur vergangenen Saison für den Verein. Weil sich die Verantwortlichen jedoch vorrangig auf den Hallenbereich konzentrieren wollen, wechselte das Duo zum Leipziger Verein Trikot.com Beachvolleys. "So bleiben wir zumindest Sachsen treu, fühlen uns aber schon bei diesem Cup am Wochenende als Dresdnerinnen. Schließlich haben wir lange hier gelebt", so Schumacher, die ihren Lebensmittelpunkt inzwischen in Stuttgart hat, wo auch ihr Freund lebt und sie am dortigen Stützpunkt unter den Fittichen von Bundestrainer Jörg Ahmann gute Trainingsmöglichkeiten vorfindet. Immerhin ist sie auch noch durch die Uni mit Elbflorenz verbunden. "Nächste Woche steht die zweite von insgesamt fünf Diplomprüfungen an", erzählt die Psychologiestudentin, die man deshalb auch am Wochenende zwischen den Spielen mit Lehrbüchern in der Hand sehen wird.

Obwohl Sandra Seyfferth am Stützpunkt in Hamburg blieb und dort ein Lehramtsstudium begonnen hat, finden beide genügend Zeit, gemeinsam zu trainieren. "Wir pendeln und bisher hat das gut geklappt. Wir haben sportlich und menschlich schnell wieder zusammengefunden. Das haben die Turniere, die wir bisher gespielt haben, gezeigt und jetzt gilt es, diese Leistungen zu stabilisieren", so Schumacher. In Dresden sind die Lokalmatadorinnen, die in der deutschen Rangliste Platz sechs einnehmen, an Nummer zwei hinter den Titelverteidigerinnen Katharina Schillerwein/Cinja Tillmann (Bottrop/Münster) gesetzt. "Wenn wir am Sonntag noch im Rennen sind, haben wir unser Ziel erreicht und alles andere ist dann die Kür", sagt die gebürtige Bad Muskauerin, die im Vorjahr mit ihrer damaligen Partnerin Jana Köhler in Dresden Silber gewann.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.06.2015

Astrid Hofmann

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