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Baustellen ohne Ende: Dynamo Dresden steht mit dem Rücken zur Wand

Baustellen ohne Ende: Dynamo Dresden steht mit dem Rücken zur Wand

Ideenlos, ratlos, sieglos: Bei Dynamo Dresden herrscht nach dem schlechtesten Saisonstart seit Bestehen Tristesse. Der Fußball-Zweitligist ist seit neun Spieltagen ohne Sieg, hat viermal verloren, fünfmal Unentschieden gespielt.

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Quelle: dpa

Der Druck auf die Mannschaft wächst mit jedem Spieltag, an dem sich der befreiende und für die Psychologie so wichtige Erfolg nicht einstellt. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir haben uns das selbst so hingebogen, also müssen wir jetzt mit dem Druck auch umgehen“, sagte Abwehrspieler Sebastian Schuppan selbstkritisch.

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Dynamo Dresden musste sich am Montagabend (30.09.2013) der SpVgg Greuther Fürth mit 0:4 geschlagen geben.

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Nachdem zu Beginn unter Neu-Trainer Olaf Janßen zwei Unentschieden eingefahren wurden, gab es bei Greuther Fürth am Montag mit dem 0:4 eine böse Schlappe. „Wir sind knallhart auf dem Boden angekommen und am Ende des Spiels hatten wir Auflösungserscheinungen“, konstatierte Mittelfeldspieler Robert Koch.

Die Baustellen bei den „Schwarz-Gelben“ häufen sich.

Nummer eins ist Benjamin Kirsten. Während der Schlussmann in den vergangenen zwei Spielzeiten Glanztaten vollbrachte, wackelt er diese Saison, zeigt immer wieder grobe Schnitzer und Unsicherheiten. Allerdings bügelt er sie bis jetzt oft durch eine Parade wieder aus. „In den vergangenen Spielzeiten hat er Großes geleistet. Leider trifft er jetzt oft die falschen Entscheidungen und sieht dabei unglücklich aus“, sagt Janßen. Nico Pellatz und Florian Fromlowitz sitzen Kirsten im Nacken.

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Baustelle Nummer zwei ist die Defensive. 18 Gegentore in neun Spielen machen deutlich, dass der Abwehrverbund wackelt. Die Fehlerkette beginnt jedoch schon beim einfachen Ballverlust im Mittelfeld, geht weiter bei den defensiven Sechsern, die sich oft nur durch Fouls zu helfen wissen, hin zur Viererkette, die immer wieder nicht auf dem Posten ist. „Wir bekommen die Tore arg einfach. Das müssen wir abstellen, sonst kannst du in er 2. Liga nicht gewinnen“, meinte Schuppan.

Baustelle Nummer drei ist das Mittelfeld. Spielgestalter Cristian Fiel, der an einer Oberschenkelverletzung laboriert, fehlt an allen Ecken und Enden. Ohne ihn gibt es keinen vernünftigen Spielaufbau, die Kreativideen fehlen, die Standards sind harmlos. Das offensive Mittelfeld zeigt sich zwar oft engagiert, doch agiert es völlig uneffektiv und vor allem ängstlich.

Baustelle Nummer vier ist die Offensivabteilung. Janßen experimentiert mit der Aufstellung der beiden Sturmspitzen. Während Zlatko Dedic zuletzt gesetzt war, konnte er das Vertrauen in Fürth nicht rechtfertigen. Der Slowene zeigte eine schwache Partie, tat wenig. Sein Gegenüber Mickael Poté bemühte sich, lief viel, rettete bei Standards des Gegners, versuchte sich die Bälle in der eigenen Hälfte zu holen. Die Abschlüsse sind bei beiden rar, doch sind sie auf gute Zuspiele aus dem Mittelfeld angewiesen - die kommen jedoch nicht.

Vor dem Heimspiel am kommenden Samstag gegen den VfR Aalen ist der Druck nun immens hoch. Die Mannschaft übernachtete in Fürth, kehrte am Dienstag zurück. Ab Mittwoch muss das Team nun den Fokus auf Samstag legen und versuchen, endlich den ersten Dreier einzufahren.

Tina Hofmann, dpa

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